35 Sprüche
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Auf einen knorrigen Ast gehört ein derber Keil.
An dem Halm erkennt man noch, wie groß die Ähre war.
Wenn der Brunnen trocken ist, schätzt man erst das Wasser.
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun.
Wer in einen sauren Apfel gebissen hat, dem schmeckt der süße desto besser.
Der Abend rot, der Morgen grau, bringt das schönste Tagesblau.
Wenn's auf dem Berg gereift hat, so ist im Tal alles erfroren.
Ist in einem schönen Apfel kein Wurm, so wäre doch gern einer drin.
Nicht alle Blumen taugen zum Sträußchen.
Die Blume macht den Garten, nicht der Zaun
Schöne Äpfel sind auch wohl sauer.
Zwei Blumen sind dem Zufriedenen mehr, als dem Unzufriedenen ein ganzer Garten voll.
Wenn der Wind in einen Haufen Federn stößt, so sind sie bald zerstreut
Im Düstern maust die Katz am besten
Im Düstern ist gut flüstern, aber nicht gut Flöhe fangen.
Donner im Winterquartal bringt Eiszapfen ohne Zahl
Den Sommer schändet kein Donnerwetter
Wenn's dem Herrn Christus ins Grab regnet, gibt's einen trockenen Sommer.
Der Kalendermacher macht den Kalender, aber unser Herrgott das Wetter.
Wenn man den Brunnen verstopfen will, muss man die Quelle suchen.
Ist die Blüte abgefallen, so haut man darum den Baum nicht um.
Wer dem Bächlein nachgeht, kommt zu dem Brunnen.
Schöne Blumen steh'n nicht lang am Wege.
Gerät der erste Wurf nicht, so fällt die Birne beim zweiten.
Wenn die Birne reif ist, fällt sie vom Baum.
Einen bösen Ast soll man leiden des Baumes willen.
Man muss um e i n e s Baumes willen nicht gleich den ganzen Wald ausrotten.
Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen.
Was der August nicht kocht, lässt der September ungebraten.
Man ehrt den Baum des Schattens wegen.
Große Bäume tragen mehr Schatten als Früchte.
Krumme Bäume tragen so viel Obst als die geraden.
Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.
Viele Bächlein machen auch einen Strom.