
Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste. Wandeln sich zu Zeiten. War's nicht so im alten Jahr? Wird's im neuen enden? Sonnen wallen auf und nieder, Wolken gehen und kommen wieder und kein Mensch wird's wenden.
Über Johann Peter Hebel
Über den Autor
Dichter · Deutsch · 1760 - 1826
Johann Peter Hebel (1760–1826) schrieb 1803 die „Allemannischen Gedichte" in alemannischer Mundart und wurde mit dem „Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" zum Klassiker der Kalendergeschichte.
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Hebel wuchs in Hausen im Wiesental auf, verlor früh beide Eltern und gelangte durch Förderer ans Karlsruher Gymnasium, dessen Leitung er 1808 übernahm. Nebenher wirkte er als Hofdiakon und stieg 1821 zum ersten Prälaten der Evangelischen Landeskirche in Baden auf. Marcel Reich-Ranicki nahm das „Schatzkästlein" in seinen Kanon der deutschen Literatur auf.
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— Johann Peter Hebel
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— Marie von Ebner-Eschenbach
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