
Ländliche Einsamkeit ziehet also ab von allem, was uns an den Menschen mißfällt, verändert oft die bittersten Empfindungen in freundliche Gefühle, gibt so manche hohe Begeisterung und so manche kleine Freude, die man in Städten nicht hat.
Über Johann Georg Zimmermann
Über den Autor
Philosoph · 1728 - 1795
Johann Georg Zimmermann (1728–1795) schrieb über Einsamkeit und war Leibarzt Georgs III. und später Friedrichs des Großen.
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Der Schweizer Arzt verband medizinische Praxis mit philosophischer Essayistik und literarischer Ambition. Seine Schriften über Stolz, Erfahrung und Vereinsamung wurden europaweit gelesen. Zimmermann zeigt exemplarisch, wie eng im 18. Jahrhundert Heilkunde, Moralistik und Gelehrtenprosa verbunden sein konnten.
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Man ist immer glücklich, wenn man Kräfte in sich selbst findet, die man sich selbst nicht zutraut.
— Johann Georg Zimmermann
Ruhe, das höchste Gut auf Erden, kommt sehr oft nur durch Einsamkeit in das Herz.
— Johann Georg Zimmermann
All zu vieles Schlafen macht dumm, und all zu vieles Wachen führet zuletzt zu dem Wahnwitz.
— Johann Georg Zimmermann
Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin. Doch ohne Schnaps und Rauch, stirbt die andere Hälfte auch.
Um einander zu verstehen, brauchen die Menschen nur wenig Worte. Viele Worte brauchen sie nur, um sich nicht zu ver …
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