
Von dir, oh Liebe, nehm ich an den Kelch der bittern Leiden; Nur einen Tropfen dann und wann, nur einen deiner Freuden! So wird dein Kelch, oh Liebe, mir wie Feuerbecher glänzen; Auch unter Tränen will ich dir mit Rosen ihn bekränzen.
Über Johann Georg Jacobi
Über den Autor
Dichter · Deutsch · 1740 - 1814
Johann Georg Jacobi (1740–1814) schrieb empfindsame und anakreontische Lyrik und lehrte lange als Professor in Freiburg.
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Er bewegte sich zwischen Aufklärung und Empfindsamkeit und fand früh ein großes bürgerliches Lesepublikum. Jacobi war literarisch und persönlich mit vielen Autoren seiner Zeit verbunden, darunter Gleim und Goethe. Seine leichtere, gesellschaftsnahe Dichtung trat später hinter die großen Namen der Klassik zurück.
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