
Gutes von sich selber aus tun, das heißt Religion.
Über Martin Opitz
Über den Autor
Dichter · Deutsch · 1597 - 1639
Martin Opitz (1597–1639) schrieb das „Buch von der Deutschen Poeterey“ und ordnete damit Regeln der deutschen Barockdichtung.
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Der Schlesier setzte sich für metrische Disziplin, sprachliche Würde und die Aufwertung des Deutschen gegenüber gelehrtem Latein ein. Opitz schrieb Oden, Übersetzungen, Gelegenheitsdichtung und politische Texte für Fürstenhöfe. Seine Poetologie prägte Generationen von Autoren des 17. Jahrhunderts.

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Kein Weiser, glaube mir, spricht: "Morgen will ich leben." Der Morgen ist zu spät; heut ziemt sich's anzuheben.
— Martin Opitz
Nimm dich vor Heuchelei der stillen Leut' in Acht! Am tiefsten ist ein Fluss, der kein' Geräusche macht.
— Martin Opitz
Wenn du nicht Güter hast und dennoch Leibeserben, bring' ihnen Künste bei, sich Güter zu erwerben.
— Martin Opitz
Lass die Hoffnung siegen über die Angst. Lass das Vertrauen siegen über die Ungewissheit. Und deine Liebe wird siegen …
Ein Freund versteht deine Vergangenheit, glaubt an deine Zukunft und akzeptiert dich heute, so wie du bist.
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