
Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das Bisdahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.
Über Rainer Maria Rilke
Über den Autor
Österreichisch · 1875 - 1926
Rainer Maria Rilke (1875–1926) schrieb auf Deutsch und Französisch und vollendete mit den Duineser Elegien den Höhepunkt der Elegie in der deutschsprachigen Literatur.
Mehr erfahren
Mit dem Stunden-Buch (1905) und den Neuen Gedichten, deren Dinglyrik von der bildenden Kunst beeinflusst wurde, etablierte er sich als Lyriker der literarischen Moderne. Sein einziger Roman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge zählt zu seinen bedeutendsten Prosawerken. Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke erlangte bereits zu seinen Lebzeiten Kultstatus.
Ähnliche Sprüche
Dass etwas schwer ist, muß ein Grund mehr sein, es zu tun.
— Rainer Maria Rilke
Es fällt niemanden ein, von einem Einzelnen zu verlangen, dass er glücklich sei, - heiratet aber einer, so ist man s …
— Rainer Maria Rilke
Die Freude ist ein Moment, unverpflichtet, von vornherein zeitlos, nicht zu halten, aber auch nicht eigentlich wiede …
— Rainer Maria Rilke
Es tut so gut, mal wieder hemmungslos zu weinen und nicht zu fragen, was wohl die anderen meinen. Sich einfach nur den …
Ein Freund ist jemand, der die Melodie Deines Herzens kennt und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast.
Mehr von diesem Autor
Alle Sprüche von Rainer Maria Rilke →