
Ich hab doch nichts so lieb, wie Dich mein Mütterlein, es müsste denn der liebe Gott im Himmel droben sein. Den lieg ich, weil er Dich mir gab und weil er mir erhält das allerbeste Mütterlein auf weiter, weiter Welt.
Über Julius Sturm
Über den Autor
Dichter · Deutsch · 1816 - 1886
Julius Sturm (1816–1896) war Pfarrer und schrieb Gedichte, Lieder und fromme Prosa mit großer Verbreitung im 19. Jahrhundert.
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Seine Texte verbinden spätromantischen Ton mit evangelischer Frömmigkeit und familiärer Ansprache. Sturm wirkte lange in Köstritz und war dort nicht nur dichterisch, sondern auch seelsorgerisch präsent. Ein Teil seiner Popularität beruhte auf der leichten Sangbarkeit und der moralischen Zugänglichkeit seiner Verse.
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Was fliehst du eilend vor der Welt, sie bleibt dir doch zur Seite! Drum sei ein Mann und sei ein Held, und stell dich …
— Julius Sturm
Was das Leben auch hienieden uns an Wonne bieten mag, Süßeres wird uns nie beschieden als ein Liebesfrühlingstag.
— Julius Sturm
So öffne dich, o Herz, der Liebe, schließ ihre Strahlen in dich ein. Dann wird‘s in Nächten bang und trübe, in deinem …
— Julius Sturm
Lass die Hoffnung siegen über die Angst. Lass das Vertrauen siegen über die Ungewissheit. Und deine Liebe wird siegen …
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
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