
Das Meer noch niemals größer ward, weil eine Gans das Wasser spart.
Über Bernhard Freidank
Über den Autor
Dichter · Deutsch · 1190 - 1233
Freidank (um 1190–1233) war ein fahrender Kleriker ohne höhere Weihen aus Schwaben oder dem Elsass, der 1228/29 am Kreuzzug Friedrichs II. teilnahm.
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Freidank, auch Vrîdanc oder Vrîgedanc genannt, starb vermutlich 1233 im bayerischen Kaisheim, wo die Kaisheimer Annalen sein Todesjahr überliefern. 1465 berichtete der Humanist Hartmann Schedel, in Treviso ein Grabmal mit Grabschrift eines „Freydanck" gesehen zu haben.

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Man lobt im Tode manchen Mann, der Lob im Leben nie gewann
— Bernhard Freidank
Die Zunge stiftet manchen Streit, entzündet heft’gen Hass und Neid. Was wir Übles je vernommen, ist von der Zunge mei …
— Bernhard Freidank
Wer sein Kind nicht erziehen kann, dem zieht es leicht der Henkersmann.
— Bernhard Freidank
Reisst nicht das Eingeweide unserer Erde auf. Sonst werden die Flüsse und Bäume weinen
Unsere Liebe ist wie ein Regenschleier, der sanft fällt, aber einen Strom zum Überfließen bringen kann.
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