
Das Schicksal macht uns oft durch unsere stillen Wünsche zu Mitschuldigen seiner Härte und wir schlagen uns zerknirscht vor die Brust, wenn das, was wir auf Kosten eines anderen im Geheimen ersehnt, plötzlich Gestalt gewinnt.
Über Wilhelmine von Hillern
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1836 - 1916
Wilhelmine von Hillern (1836–1916) schrieb mit „Die Geier-Wally" einen Roman, der bis heute vielfach verfilmt wurde, und war zuvor unter dem Namen Wilhelmine Birch als Schauspielerin tätig.
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Geboren in München, heiratete sie und legte ihren Geburtsnamen Birch ab, unter dem sie sich zunächst auf der Bühne einen Namen gemacht hatte. Ihr literarisches Schaffen überdauerte das 19. Jahrhundert und hinterließ mit der Geier-Wally einen Stoff, der das Kino bis ins 21. Jahrhundert beschäftigt. Sie starb am Weihnachtstag 1916 in Hohenaschau bei Prien.
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Der Zorn kann sich beruhigen, aber der echte, aus verbittertem, mißhandelten Herzen erwachsene Hass schlägt seine Wurzel …
— Wilhelmine von Hillern
Wo ein Herz die kühlen Strahlen der Sterne in sich aufgesogen hat, weichen alle irdischen Gespenster, denn im Licht ist …
— Wilhelmine von Hillern
Alles ist schwankend, und nur ein Glück ist sicher: seine Pflicht zu tun bis in den Tod.
— Wilhelmine von Hillern
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Es ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat.
— Mark Twain
Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.
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