
Jede Fröhlichkeit, jede Liebe, jede Zuneigung veredelt uns, ist selber Tugend, jedes Gefühl, wovon Hass die Wurzel ist, verschlechtert und erniedigt uns.
Über Wilhelm Heinrich Wackenroder
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1773 - 1798
Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773–1798) schrieb mit Tieck die „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ und formte frühe Romantik.
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Sein kurzes Leben und seine enge Freundschaft mit Ludwig Tieck machten ihn zu einer Schlüsselfigur der Berliner Frühromantik. Wackenroder verklärte alte Kunst, fromme Innerlichkeit und das „naive“ Genie gegen nüchterne Aufklärung. Besonders seine Kunstanschauung über Dürer, Raffael und Musik wurde für romantisches Denken wegweisend.
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