
Der weisse, stolze Schwan hat wunderbar gesungen, und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen, welch streng und hartes Schicksal, ist ungetröstet sterben. Um mich der Tod will werben, im Tod werd ich gefangen, von aller Freud erfüllt, beseligt vom Verlangen. Wenn in dem Sterben ich nicht andern Schmerz müsst tragen, ich stürb wohl tausendmal in meinen Lebenstagen.
Über Jakob Arcadelt
Über den Autor
1505 - 1568
Jakob Arcadelt (ca. 1507–1568) wurde mit „Il bianco e dolce cigno" zu einem Meister des italienischen Madrigals.
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Er wirkte in Rom an der päpstlichen Kapelle und später am französischen Hof. Seine Musik verbindet franko-flämische Satzkunst mit italienischer Sanglichkeit. Neben Madrigalen komponierte er auch zahlreiche Messen und Motetten.
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Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.
— Maximilian de Robespierre
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Weinen kann ich nicht, aber mein Herz blutet.
— William Shakespeare
Es ist Zeit, dass wir gehen. Ich, um zu sterben, und ihr, um weiter zu leben.
— Sokrates
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