
Astern blühen schon im Garten, schwächer trifft der Sonnenstrahl. Blumen, die den Tod erwarten durch des Frostes Henkerbeil. Herbstes Freuden, Herbstes Trauer, welke Rosen, reife Frucht.
Über Detlef von Liliencron
Über den Autor
1844 - 1909
Detlef von Liliencron (1844–1909) erneuerte die deutsche Lyrik mit knapper, sprechsprachlicher Form und Soldatenmotiven.
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Der ehemalige Offizier schrieb Gedichte, Erzählungen und Romane, in denen Natur, Erinnerung, Krieg und Alltag hart aneinanderstoßen. Seine Verse wirken oft abrupt, rhythmisch frei und sehr gegenwärtig. Damit beeinflusste er die jüngere Lyrik um 1900 stark.
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Die einzige völlige Freiheit ist durch Wunschlosigkeit zu erreichen.
— Detlef von Liliencron
Die blassen Hände nähen, ein Stück für mich - Wie liebevoll du sorgest! Ich sah zum Himmel deine Augen flehen, ein Wun …
— Detlef von Liliencron
Was für eine Frau das Parfüm, ist für den Mann der Zigarrenduft.
— Detlef von Liliencron
Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl hab …
Der Tod ist der Beginn der Unsterblichkeit.
— Maximilian de Robespierre
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