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Sprüche über Abneigung

60 Sprüche — Seite 3

Abneigung ist jene innere Distanz, die sich oft lange vor einem klaren Urteil bemerkbar macht. Sie entspringt Erfahrung, Instinkt oder stiller Ablehnung und zeigt, dass nicht jede Nähe erzwungen werden kann. Gerade in dieser Mischung aus Gefühl und Urteil liegt die eigentümliche Schärfe des Themas.

  1. Ein Unkraut ist nichts anderes als eine ungeliebte Blume.

    Ella Wheeler Wilcox

  2. Alle Lebewesen erscheinen mir gleich unglücklich, vom Engel bis zur Auster. Das Übel ist, geboren zu sein.

    Marie de Vichy-Chamrond (M. du Deffand)

  3. Ein Lehrer ohne Freudigkeit ist eine Uhr ohne Feder

    Friedrich Polack

  4. Ich hege keine Achtung für die Leidenschaft der Gleichheit, die mir nur eine Idealisierung des Neides erscheint.

    Oliver Wendell Holmes

  5. Unsere Fehler bringen uns nicht so sehr ins Verderben, wie unser Widerstreben, sie zu verbessern, wenn wir sie entdeckt haben.

    James Hudson Taylor

  6. Zeitvertreib ist etwas Abscheuliches. Man verscheucht dabei das, was man am dringendsten braucht.

    Frederico Garcia Lorca

  7. Eine unerschöpfliche Quelle menschlichen Vergnügens ist das menschliche Missvergnügen.

    Otto Weiss

  8. Sehr scharf wird da und dort das Strebertum verurteilt, zumal von Strebern.

    Otto Weiss

  9. Es wandeln viele auf verbotenen Wegen und schämen sich, wenn sie einander begegnen.

    Otto Weiss

  10. Worte können ihren Sinn sehr ändern – durch das Übelwollen derer, die sie anhören!

    Otto Weiss

  11. Dass es Unglück in dieser Welt geben muss, sehen wir ein. Wir sehen nur nicht ein, warum das Unglück gerade uns treffen soll

    Otto Weiss

  12. Aus der Unsitte, die Blutsverwandte räumlich zusammen leben lässt, entspringt oft unabsehbarer Schaden.

    Prentice Mulford

  13. Man schilt die Zeit schlecht, weil man nicht die erforderliche Stärke für die Aufgaben besitzt, die sie stellt.

    Richard Rothe

  14. Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, mit Verdrießlichkeit wohl den Mann

    Adelbert von Chamisso

  15. Es ist unerträglich, diejenigen hochzuschätzen, die es nicht verdienen

    Christina I. von Schweden

  16. Das Streben nach Vollkommenheit macht manchen Menschen vollkommen unerträglich.

    Gottfried August Bürger

  17. Eine Frau von innerer Güte ist immer liebenswürdig befunden worden, und eine, die noch nach drei Tagen hässlich gefunden wird, ist gewiß nicht liebenswürdig

    Ludwig Börne

  18. Der Hass ist so gut erlaubt als die Liebe, und ich hege ihn im vollsten Maß gegen die, welche verachten.

    Georg Büchner

  19. Hunde, die jedermanns Gesellen sind, hat man nicht gern.

  20. Wer nicht Hundslauch riechen kann, soll auch kein Wildbret essen.