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Sprüche über Eifersucht

84 Sprüche — Seite 4

Eifersucht ist eines jener Gefühle, die Liebe und Angst auf unheilvolle Weise vermischen können. Sie entsteht aus Verlustfurcht, Vergleich und innerer Unsicherheit und richtet ihren Blick oft stärker auf das Bedrohliche als auf das Verbindende. Darum besitzt dieses Thema eine besondere Schärfe in Beziehungen und Selbstbildern.

  1. Ein Mann alleine - Lyrik. Zwei Männer - Ballade. Ein Mann und eine Frau - Novelle. Zwei Frauen und ein Mann - Roman. Zwei Männer und eine Frau - Drama. Zwei Männer und zwei Frauen - Lustspiel. …

    Alexander Roda Roda

  2. Lieber ein Ehemann ohne Liebe als ein eifersüchtiger

  3. Die Eifersucht wächst, solange man zweifelt; sie wird Raserei oder hört auf, sobald man vom Zweifel zur Gewißheit kommt.

    François de la Rochefoucauld

  4. Neun Frauen von zehn sind eifersüchtig.

  5. Moralische Entrüstung ist Eifersucht mit einem Heiligenschein

    Herbert George Wells

  6. Die Liebe ist jene Flamme, welche die Götter den Sterblichen missgönnen, und die Eifersucht ist der fressende Geier, der den Diebstahl furchtbar rächt.

    Ludwig Börne

  7. Jeder außerordentliche Vorzug isoliert.

    Carl Hilty

  8. Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

    Hermann Bahr

  9. Die begründete wie die unbegründete Eifersucht vernichtet diejenige Würde, deren die gute Liebe bedarf.

    Gottfried Keller

  10. Alles wird man dir verzeihen, aber man ist unerbittlich gegen das Genie.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. Eine hübsche Frau, die in eine Familie kommt, hat die häßlichen gegen sich.

  12. Wer beim Säen träge ist, wird beim Ernten neidisch.

  13. Der Mantel der Liebe wärmt am besten, wenn er mit ein bißchen Eifersucht gefüttert ist.

  14. Die Liebe schwankender Charaktere wird erst durch Eifersucht zu einer starken Empfindung.

    Walter Calé

  15. Alle Buckligen verachten jeden ohne Buckel; alle krummen Nasen rümpfen sich verächtlich, wenn sie einer geraden begegnen.

    Alphonse Daudet

  16. Wenn eine Frau ihren Mann noch so sehr hasst, ihren Platz räumt sie doch freiwillig keiner anderen

    Karl von Perfall

  17. Der Neid ist eine Geißel, deren Opfer im Stillen leiden, er ist ein nagender Wurm an dem Lebensfrieden und an der Tugend des Menschen, welcher ihm Aufnahme gewährte.

    Albertine Necker-Saussure

  18. Der Eitle empfindet jedes einem andern gespendete Lob als eine Verkürzung der ihm gebührenden Ration.

    August Pauly

  19. Es gibt in der Regel keinen Prozess, in dem nicht eine Frau den Streit verursacht hätte

    Juvenal

  20. Man ist nicht eifersüchtig, wo man liebt, aber da, wo man geliebt sein will.

    Rahel Varnhagen von Ense