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Sprüche über Elend

136 Sprüche — Seite 7

Elend bezeichnet jene Lage, in der Not, Demütigung und Aussichtslosigkeit sich zu einer bedrückenden Gesamterfahrung verdichten. Es betrifft nicht nur äußeren Mangel, sondern ebenso die Erschöpfung der Seele, wenn selbst Hoffnung schwerfällt. Deshalb ist dieses Thema von schmerzhafter sozialer und menschlicher Schwere.

Seine Tiefe liegt darin, dass Elend selten nur den Einzelnen betrifft, sondern auch den Zustand einer Gemeinschaft sichtbar macht. Wo Mitgefühl, Gerechtigkeit und Hilfe fehlen, wächst es nicht nur aus Umständen, sondern auch aus Gleichgültigkeit.

  1. Nichts ist so stark wie die Notlage, weil alle ihr sich unterwerfen.

    Thales von Milet

  2. Ein Asyl für jeden Kummer ist das Gebet.

    Johannes Chrysostomos

  3. Das ist es, was euch in solches Elend stürzt: Mit dem eigenen Geschick unzufrieden, strebt ein jeder im Geiste nach dem höchsten Glück

    Francesco Petrarca

  4. Der ist elend, der den Tod wünscht; noch elender aber der, der ihn fürchtet.

    Julius Wilhelm Zincgref

  5. Die Porträtkunst ist die elendste Gattung der Malerei, weil bei ihr der Künstler am meisten gebunden ist

    Arnold Böcklin

  6. Solange wir leben, leiden wir.

    Frederico Garcia Lorca

  7. Im Meistern der Not liegt das Glück, nicht im Ausweichen vor der Not.

    Heinrich Lhotzky

  8. Die Ehe und das Geld sind das große Arsenal unseres Elends

    Hippolyte Taine

  9. Dass die Menschen immer mehr sein wollen als sie sind, ist eine der stärksten Quellen unseres Elends.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  10. Gewalt und Druck über sich macht gewiss weniger Elend als Leere, innere Leerheit.

    Johann Jakob Wilhelm Heinse

  11. Wir wären elend, wenn nicht aus Kleinigkeiten unsere Glückseligkeit zusammengesetzt wär!

    Friedrich von Schlegel

  12. Ich habe nie ausschließlich über Geld nachgedacht,sondern eher geglaubt, dass wir geboren sind um glücklich zu sein, wobei der sicherste Weg sich elend zu fühlen, ist, den Wert des Geldes zu überschät …

    Mary Seacole

  13. Tränen sind kein Zeichen der Schwäche. Sie reinigen die Seele von Schwermut und Pein.

  14. Für die größten Tragödien, welche Leidenschaft und Niedertracht in der Welt aufführen, kann nur ein Gott den Humor aufbringen.

    August Pauly

  15. Dem Elend wolle nie mit Spötterworten nahen. Wer glaubte wohl sein Glück von ewigem Bestand?

    August Lafontaine

  16. Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.

    George Canning

  17. Die Wirklichkeit ist nie so quälerisch als die Gedankenwelt.

    Max Dauthendey