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Sprüche über Erfahrung

816 Sprüche — Seite 15

Manches lässt sich lesen, erklären oder klug ableiten, doch erst Erfahrung verleiht Erkenntnis ein wirkliches Gewicht. Sie entsteht aus gelebter Zeit, aus Irrtum, Wiederholung und dem stillen Lernen an dem, was gelingt oder scheitert. Deshalb gilt sie seit jeher als eine der verlässlichsten Lehrerinnen des Lebens.

Ihr Wert liegt nicht bloß im Erlebten, sondern in der Fähigkeit, daraus Urteil und Reife zu gewinnen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Wissen durch Erfahrung an Tiefe gewinnt und warum viele Wahrheiten erst dann überzeugen, wenn sie den Weg durch das eigene Leben genommen haben.

  1. Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Der Rat, den ältere Leute den jüngeren geben, ist oft ebenso unrealistisch wie eine Liste der hundert besten Bücher.

    Oliver Wendell Holmes

  3. Die Menschen fangen erst mit Fehlern an, bevor sie sich bessern können.

  4. Die Liebe lehrt uns vieles – vor allem bereuen.

    Emanuel Wertheimer

  5. Das Leben ist, wie in der Öffentlichkeit Geige zu spielen, und das Instrument erst beim Spielen zu lernen.

    Samuel Butler

  6. Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen erst Inhalt geben.

    Wilhelm von Humboldt

  7. Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg hatte.

    Reinhold Messner

  8. Verliere keine Zeit mit unwichtigen Angelegenheiten. Lerne, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.

  9. Unsere Fehlschläge sind lehrreicher als unsere Erfolge

    Henry Ford

  10. Unglück hat mich gelehrt, Unglücklichen Hilfe zu leisten.

    Vergil

  11. Erdachtes mag zu denken geben, doch nur Erlebtes wird beleben.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  12. Die Dinge, die wir wirklich wissen, sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben, vielmehr sind es die Dinge, die wir gelebt, erfahren und empfunden haben.

    Calvin Milton Woodward

  13. Ich war immer der Meinung, dass uneingeschränkte Redefreiheit auch die größte Sicherheit bedeutet. Narren muss man zum Reden auffordern, damit man sie erkennt.

    Woodrow Wilson

  14. Wer Unverhofftes nicht erhofft, kann es nicht finden.

    Heraklit von Ephesos

  15. Es ist schlimm, erst dann zu merken, dass man keine Freunde hat, wenn man wirklich Freunde braucht.

    Plutarch

  16. Wo Fehler sind, da ist auch Erfahrung.

    Anton Tschechow

  17. In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist.

    Ernst Wiechert

  18. Durch die Brille der Erfahrung wirst du beim zweiten Hinschauen klarer sehen.

    Henrik Johan Ibsen

  19. Die beste Methode, Narren zu überzeugen, ist, sie ihre Dummheiten ausführen zu lassen

    George Bernard Shaw

  20. Sag‘ es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich, und ich werde es verstehen.

    Laotse