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Sprüche über Fortschritt

457 Sprüche — Seite 6

Wo Neues entsteht, liegt stets die Hoffnung nahe, dass sich das Leben verbessert. Fortschritt verspricht Entwicklung, Erleichterung und Erkenntnis, stellt aber zugleich die Frage, ob technisches Können wirklich mit menschlicher Reife Schritt hält. Gerade deshalb ist dieses Thema zugleich verheißungsvoll und kritisch zu betrachten.

Seine Ambivalenz zeigt sich darin, dass nicht jede Neuerung automatisch ein Gewinn für das Ganze ist. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Maß, Richtung und Verantwortung und erinnern daran, dass echter Fortschritt mehr bedeutet als bloße Beschleunigung.

  1. Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.

    Albert Einstein

  2. Überhaupt hat der Fortschritt an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  3. Unermeßlichen Einfluß auf die ganze menschliche Entwicklung eines Volks hat die Beschaffenheit seiner Sprache.

    Johann Gottlieb Fichte

  4. Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.

    Walt Whitman

  5. Wenn die Maschinen, die die Menschen so im Lauf der Zeit erfunden haben, nun auch noch funktionierten: was wäre das für ein angenehmes Leben!

    Kurt Tucholsky

  6. Der erste Seufzer der Liebe ist der letzte der Zurechnungsfähigkeit.

    Antoine Bret

  7. Die größte und dauerhafteste Revolution, die wir kennen, fand statt, als der Mensch seine Seele entdeckte und lernte, dass jede Seele für sich allein einen individuellen Wert hat.

    John Steinbeck

  8. Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.

    Ludwig Börne

  9. Obwohl die Menschen sich auf ihre grossen Taten etwas zugute tun, sind diese doch oft nicht Resultate eines grossen Planes, sondern des Zufalls.

    François de la Rochefoucauld

  10. Der Krieg ist nichts anderes als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln

    Carl Philipp Gottfried von Clausewitz

  11. Die Lektüre der "großen Werke" oder der angeblich großen Werke führt zu dem Glauben, man könne weiterkommen als sie. Die Lektüre der anderen, man könne ohne sie auskommen.

    Henry de Montherlant

  12. Der Mensch ist in der Gegenwart in Technik manchmal so vernarrt, dass ihn kaum der Verdacht befällt, ob sie ihn nicht zum Narren hält.

    Karl-Heinz Söhler

  13. Der Mensch ist heute nur aktiver geworden, aber nicht glücklicher, als er vor sechstausend Jahren gewesen ist

    Edgar Allan Poe

  14. Die Erfindung der Buchdruckerkunst ist das größte Ereignis der Weltgeschichte.

    Victor-Marie Hugo

  15. Ich lerne, wenn ich gescheitert bin und nicht, wenn ich Erfolg hatte.

    Reinhold Messner

  16. Die Menschen fangen erst mit Fehlern an, bevor sie sich bessern können.

  17. Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen; wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Haben Frauen erstmal wirklich gründlich ihren inneren männlichen Anteil entwickelt, hinkt das Original oft nur noch schlapp hinterher.

    Christa Schyboll

  19. Wir wollen die Welt ein wenig besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben

    Robert Louis Stevenson

  20. Das Jahrhundert ist vorgerückt; jeder einzelne aber fängt doch von vorne an.

    Johann Wolfgang von Goethe