Sprüche und Zitate von François de la Rochefoucauld
128 Zitate — Seite 3
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1613 - 1680
François de la Rochefoucauld (1613–1680) war ein französischer Adeliger und Militär, der mit seinen Aphorismen als einer der Hauptvertreter der französischen Moralisten gilt.
Mehr auf WikipediaDie Natur gibt einem Menschen seine Fähigkeiten, und das Glück bringt sie zur Wirkung.
✦ 3.9Mancher ist einem trotz seines Verdienstes zuwider, und mancher trotz seiner Fehler angenehm.
✦ 3.9Es gibt Menschen, die sich nie verlieben würden, wenn sie nicht Gespräche über die Liebe gehört hätten.
✦ 3.9Nichts sollte unsere Selbstzufriedenheit so sehr vermindern wie die Erkenntnis, dass wir heute verwerfen, was wir morgen billigen.
✦ 3.9Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen, wie der Wind die Kerze verlöscht und das Feuer entzündet.
✦ 3.9Die Jugend wechselt ihre Neigungen aus Lebenslust, das Alter bewahrt sie aus Gewohnheit.
✦ 3.9Was uns gewöhnlich hindert, unsere Freunde auf den Grund unseres Herzens blicken zu lassen, ist nicht so sehr Misstrauen gegen sie als gegen uns.
✦ 3.9Man ist manchmal von sich selbst so verschieden wie von anderen.
✦ 3.9Obwohl die Menschen sich auf ihre grossen Taten etwas zugute tun, sind diese doch oft nicht Resultate eines grossen Planes, sondern des Zufalls.
✦ 3.9Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind.
✦ 3.9Der Geist der Frauen stärkt eher ihren Leichtsinn als ihre Vernunft.
✦ 3.9Ein Weltmann weiß seine Bildung zu verbergen
✦ 3.9Schüchternheit ist ein Fehler, den man nicht tadeln darf, wenn man ihn heilen will.
✦ 3.9Trennung lässt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen.
✦ 3.9Selbstvertrauen ist die Quelle des Vertrauens zu anderen.
✦ 3.9Ein geistreicher Mensch wäre oft recht in Verlegenheit ohne die Gesellschaft der Dummköpfe.
✦ 3.9Man verachtet nicht alle, welche Laster haben, wohl aber jeden, der keine Tugend hat.
✦ 3.9Es ist schwer, die Liebe zu definieren. In der Seele ist sie eine Leidenschaft zu herrschen, im Verstande Sympathie, im Körper ein geheimnisvoller Drang zu besitzen
✦ 3.9Was Grazie dem Körper ist Klarheit dem Geist.
✦ 3.9Man gibt Ratschläge, aber die Ausführung bringt man keinem bei.
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