Sprüche und Zitate von Franz Emanuel August Geibel
38 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Deutsch · 1815 - 1884
Franz Emanuel August Geibel (1815–1884) war ein Lübecker Lyriker, dessen Gedichte von Schumann, Brahms und Mendelssohn vertont wurden und mit „Der Mai ist gekommen" bis heute im Volksmund lebendig sind.
Mehr auf WikipediaAn anderer Pech sich zu erfreuen hilft das eigene Glück erneuen.
✦ 3.6Glücklich, wem die Tage fließen, wechselnd zwischen Freud und Leid, zwischen Schaffen und Genießen, zwischen Welt und Einsamkeit.
✦ 3.6Nimmer begreift der Gesunde die Krankheit, nimmer die Jugend, dass ihr reiches Gemüt je zu verarmen vermag.
✦ 3.6Recht zu trinken ist auch eine Kunst, die nicht jeglicher weiß zu fassen. Du sollst den Wein in dir walten lassen, aber als Feuer, nicht als Dunst!
✦ 3.6So ist der Tod auch ein Bad nur. Aber drüben am anderen Ufer liegt uns bereitet ein neu Gewand.
✦ 3.6Willst du Großes, lass das Zagen, tu's nach kühner Schwimmer Brauch! Rüstig gilt's die Flut zu schlagen, doch es trägt die Flut dich auch!
✦ 3.6Des Schülers Kraft entzündet sich am Meister - doch schürt sein jugendlicher Hauch zum Dank des Meisters Feuer auch.
✦ 3.5Jede sprossende Pflanze, die mit Düften sich füllt, trägt im Kelche das ganze Weltgeheimnis verhüllt.
✦ 3.5Das ist die klarste Kritik der Welt, wenn neben das, was ihm missfällt, einer was Eigenes, Besseres stellt
✦ 3.5Wenn etwas gewaltiger ist als das Schicksal, so ist es der Mut, der es unerschüttert trägt.
✦ 3.5Der Maulwurf hört in seinem Loch ein Lerchenlied erklingen und denkt bei sich: Wie sinnlos ist's zu fliegen und zu singen!
✦ 3.3Sorgen sind meist von der Nesseln Art, sie brennen, rührst du sie zart; fasse sie nur an herzhaft, so ist der Griff nicht schmerzhaft.
Nur wer verzagend das Steuer loslässt, ist im Sturm verloren
Andere Leute sind hungrig, aber ein Künstlergemüt ist ewig durstig.
Lorbeer ist ein bittres Blatt, dem, der es sucht, und dem, der's hat.
Mit Koffern, Schachteln, Reisesäcken dein Glück zu suchen ziehst du aus? Freund, nimm den leichten Wanderstecken, du bringst es wahrlich eh'r nach Haus.
Bei der Arbeit recht Beginnen, beim Genießen rechter Schluss!
Die Pferde rennen nach dem Lohn, und die Esel erhalten ihn.