229 Sprüche — Seite 12
Frieden ist weit mehr als das bloße Schweigen der Waffen. Er betrifft Herzen, Beziehungen, Gesellschaften und die innere Fähigkeit, nicht aus Hass oder Gier zu handeln. Deshalb gehört dieses Thema zu den höchsten, aber auch schwierigsten Gütern menschlichen Zusammenlebens.
Sein eigentlicher Kern liegt darin, dass Frieden nicht nur hergestellt, sondern gelebt werden muss. Wo Achtung, Maß und Verbundenheit fehlen, bleibt er fragil, selbst wenn der äußere Konflikt vorübergehend zum Stillstand gekommen ist.
Im Frieden und im Krieg behält Einigkeit den Sieg
— Georg Rollenhagen
Unserer Welt wäre sehr geholfen, wenn das Befrieden an die Stelle des Befriedigens träte.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Das größte Rätsel der Geschichte ist, wie die schlechten Vorwände für Kriege immer wieder über die guten Gründe für Frieden siegten.
— Henriette Wilhelmine Hanke
Vergessenheit lässt sich nicht suchen, nicht finden, nicht plötzlich herbeiführen; sie kommt nach und nach wie von selbst
— Sophie Alberti
Wir unterliegen den Übeln eines langen Friedens; schrecklicher als die Waffen setzt uns der Luxus zu
— Juvenal
Der Friede hat ebenso viele Siege aufzuweisen wie der Krieg, aber weit weniger Denkmäler.
— Kin Hubbard
Gott hat die lichte, mit Sonne geschmückte Hälfte seines großen Mantels von der Erde hinweggezogen, und mit der andern schwarzen Hälfte, worin Mond und Sterne gestickt sind, das Gehäuse der Welt umhän …
— Wilhelm Heinrich Wackenroder
Der einzige Ort, an dem man Frieden, Gesundheit, Reichtum und Glück stets findet, ist das Lexikon.
— Friedrich Wilhelm Kaulisch
Nur wo Liebe ist, wohnt der Frieden
— Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer