gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Geborgenheit

354 Sprüche — Seite 15

Was den Menschen innerlich schützt und ihm einen Ort des Vertrauens schenkt, wird oft als Geborgenheit empfunden. Sie entsteht aus Nähe, Verlässlichkeit und dem Gefühl, nicht ständig um Anerkennung oder Sicherheit kämpfen zu müssen. Darum zählt dieses Thema zu den tiefsten Bedürfnissen des menschlichen Herzens.

Ihre Kraft zeigt sich besonders in unruhigen Zeiten, wenn das Äußere keinen Halt mehr bietet. Die Sprüche zu diesem Thema geben jener stillen Wärme eine Sprache, in der Vertrauen, Nähe und seelische Sicherheit zusammenfinden.

  1. In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.

    Seneca

  2. Wer keine Brüder hat, hat weder Hände noch Füsse.

  3. Jedes Kind ist ein unbekannter Erdteil, nie ganz zu entdecken, in dem man sich nur mit Liebe zurechtfinden kann.

    Hermann Stehr

  4. Wenn man das ruhige und häusliche Leben lieben soll, muß man dessen Süßigkeit von Kindheit an empfunden haben. Nur in seinem Elternhaus erwirbt man die Lust am eigenen Heim.

    Jean-Jacques Rousseau

  5. Wer glücklich sein will, muss zu Hause bleiben.

  6. Ich hab es immer gar kläglich gefunden, wenn man Leut von ihrer Heimat ausgetrieben hat, man nimmt ihnen ein gut Stück Leben weg und läßt ihnen ein unklar Träumen…

    Ludwig Anzengruber

  7. Das Wesen des Frühlings erkennt man erst im Winter, und hinter dem Ofen dichtet man die besten Mailieder.

    Christian Johann Heinrich Heine

  8. Alle lieben Engelein sollen immer bei dir sein, damit Böses von dir flieht und dir nie ein Leid geschieht.

  9. Wer zum Glück der Welt beitragen möchte, der sorge zunächst einmal für eine glückliche Atmosphäre im eigenen Haus und mache seine Verwandten glücklich.

    Albert Schweitzer

  10. Traurige trösten heisst: ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen

  11. Man empfindet Gott durch die Seele wie die Luft durch den Körper

    Joseph Joubert

  12. Auf dass mein Haus voll werde.

  13. Freundschaft ist die Übereinstimmunt in allen göttlichen und menschlichen Dingen, vereint mit Wohlwollen und Liebe ...

    Marcus Tullius Cicero

  14. Auf einer geraden Strasse ist noch niemand verloren gegangen.

  15. Das größte Haus ist eng, das kleinste Haus ist weit, wenn dort ein Gedräng und hier Zufriedenheit.

    Martin Luther

  16. Bring' unrecht Gut mir nicht ins Haus, es treibt den Segen sonst hinaus.

  17. Und doch ist mir recht heimatlich bei den Geschwistern, heimatlich, zugleich heimatlos.

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  18. Unseliger ist nichts, als wenn's dir immer ist, als seist du nicht zu Haus, wo du zu Hause bist.

    Friedrich Rückert

  19. Das Zuhause ist keineswegs der einzige zivilisierte Ort in einer abenteuerlichen Welt, sondern der einzige unzivilisierte in einer Welt der Zwänge und Pflichten

    Gilbert Keith Chesterton

  20. Eine Frau braucht Ruhe und ein Heim.

    John Knittel