Sprüche über Geschenk
233 Sprüche — Seite 12
Ein Geschenk gewinnt seinen Wert nicht allein aus dem Gegenstand, sondern aus der Geste, die dahintersteht. Es kann Dankbarkeit ausdrücken, Nähe vertiefen oder einen Augenblick von Aufmerksamkeit und Großzügigkeit sichtbar machen. Deshalb berührt dieses Thema mehr als bloßen Austausch und reicht bis in die Sprache des Herzens.
Besonders kostbar werden Geschenke dort, wo sie nicht berechnen, sondern überraschen und verbinden. In ihnen zeigt sich, dass das Unbezahlbare oft nicht im Preis, sondern in der Bedeutung und im Beweggrund liegt.
Zu viel verschenkt, wer selber Freude braucht.
— Else Pannek
Für Ehrfurcht vor dem Leben können wir uns nichts kaufen. Alles, was gut und unbezahlbar ist, bekämen wir als Geschenk.
— Else Pannek
Gute Einfälle sind Geschenke des Glücks
— Gotthold Ephraim Lessing
Liebe ist das Urgeschenk. Alles, was uns sonst noch unverdient gegeben werden mag, wird erst durch sie zum Geschenk.
— Thomas von Aquin
Die Menschen streben nach Dingen, die sie nicht brauchen, und vernachlässigen ihre wahren Segnungen: das Geschenk ihrer Sinne, die wir mit Fug und Recht unser eigen nennen können.
— Mary Wortley Montagu
Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.
— Denis Diderot
Man erbt kein Vermögen, man erbt Verantwortung.
— Reinhard Zinkann
Die Liebe gibt uns Kraft, jedes Opfer darzubringen, aber nicht, jedes anzunehmen.
— Joszef Freiherr von Eötvös
Feinde sind einem Menschen geschenkt, damit er an ihnen wachse und erstarke.
— Paul Olaf Bodding
Wer ein Wohltat nicht mit Dankbarkeit vergilt, trübt selbst die Quelle sich, die ihm den Durst gestillt.
— Friedrich Julius Hammer
Denken ist eine große Lustbarkeit, bei der uns, wenn wir uns hineinbegeben, unablässig etwas geschenkt wird.
— August Pauly
Gott hat dir heute 86.400 Sekunden geschenkt. Hast du eine dazu verwendet, um "Danke" zu sagen?
— Sir Adolphus William Ward
Man besitzt nur die Seele, die sich uns gab, nicht die, die man sich nahm.
— Walter Calé