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Sprüche über Gesellschaft

39 Sprüche — Seite 2

In Gesellschaft zeigt sich, wie Menschen miteinander umgehen, sich darstellen, verbinden oder verfehlen. Sie kann anregen, tragen und beleben, aber auch Oberflächen schaffen, hinter denen das Eigentliche verborgen bleibt. Darum ist das Thema so aufschlussreich für Höflichkeit, Humor und die Kunst des Zusammenlebens.

  1. Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.

    Christian Friedrich Hebbel

  2. Sich zu tode zu arbeiten ist die einzige von der Gesellschaft anerkannte Form des Selbstmordes!

  3. Eine Krähe sitzt gern bei der anderen.

  4. Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, und die andern weit mehr Appetit als Mahlzeiten.

    Nicolas Chamfort

  5. Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.

    Friedrich Rückert

  6. Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet

    Karl Theodor Jaspers

  7. Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest.

    Adolph Freiherr von Knigge

  8. Die Gesellschaft ist ein Chaos, das nur durch Witz zu bilden und in Harmonie zu bringen ist.

    Friedrich von Schlegel

  9. Gute Bücher sind wie eine Gesellschaft von Königen und Königinnen, sind wie eine reine Gesellschaft von wahrhaft Auserwählten und Mächtigen der Erde.

    John Ruskin

  10. Nur dem friedlichen Bürger gebührt von seiten der Gesellschaft Schutz.

    Georg Büchner

  11. Gute Gesellschaft verdoppelt das Glück des einzelnen.

  12. Jede Gesellschaft hat die Schurken, die sie verdient.

    Albert Camus

  13. Wo der Ochs König ist, sind die Kälber Prinzen.

  14. Wenn Gott dir Witz gibt, so trage ihn wie dein Schwert in der Scheide und blitze nicht damit zum Schrecken der Gesellschaft umher.

    Joachim Heinrich Campe

  15. Wenn ein Buch die Kraft besitzt, dass ich mich in seiner Gesellschaft vergessen kann, dann werde ich zum Leser.

    Jakob Wassermann

  16. Die tiefe Sicherheit einer Gesellschaft hängt von Natur und Verhalten ihrer Bürger ab

    Herbert Spencer

  17. Er ziert die Gesellschaft wie der Bock den Marstall.

  18. Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.

    Adolph Freiherr von Knigge

  19. Liebe und Herrschaft leiden nicht Gesellschaft

  20. Ein wesentlicher Teil des Ruhmes jeder menschlichen Gesellschaft sind die großen Denkmäler

    Francois René de Chateaubriand