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Sprüche über Hass

143 Sprüche — Seite 4

Wo Verletzung in dauerhafte Feindseligkeit umschlägt, nimmt Hass Gestalt an. Er verdichtet Ablehnung zu einer Macht, die das Denken verengt, Vergeltung nährt und dem anderen jede Menschlichkeit abspricht. Deshalb zählt dieses Thema zu den zerstörerischsten Kräften, die in Beziehungen und Gesellschaften wirken können.

Seine Gefahr liegt darin, dass Hass nicht nur den Gegner trifft, sondern auch den Hassenden selbst formt. Was in ihm wächst, verdunkelt Urteil und Herz und macht Frieden schwerer, je länger daran festgehalten wird.

  1. Der Hass der Größe gegen die Kleinheit ist der Ekel; der Hass der Kleinheit gegen die Größe der Neid.

    Arthur Schnitzler

  2. Die Gewohnheit ist langlebiger als die Liebe und überwindet manchmal sogar die Verachtung.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, dass die Menschen selbst einander die Hölle heiß machen.

    Friedrich Rückert

  4. Der Wiener ist ein mit sich' sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann.

    Hermann Bahr

  5. Der Hass ist ein fruchtbares, der Neid ein steriles Laster.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Der Hass, der Neid, das Geld: wie gut sie hetzen können!

    Paul Verlaine

  7. Medizin für den Hass ist die Trennung.

  8. Es ist eine Eigentümlichkeit des menschlichen Charakters, dass man die, die man beleidigt hat, auch noch hasst.

    Tacitus

  9. Welch ein Leben führen wir im Hass? Wir haben keine Sonne, die uns leuchtet, kein Feuer, das uns erwärmt; wir verlieren in einer toten Einsamkeit unsern eigenen Wert.

    Ludwig Tieck

  10. Zorn und Hass sind schlechte Ratgeber.

  11. Der Hochmütige liebt die Nähe von Schmarotzern oder Schmeichlern, haßt aber die Edelgesinnten.

    Baruch de Spinoza

  12. Seinem Feind kann man nicht aus dem Weg gehen.

  13. Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.

    Francis Bacon

  14. Hassen ist ein positiver Lebensstrom: das Verlangen nach Vernichtung, Angriff, der vom Kern ausgeht.

    Oswald Spengler

  15. Der Hass unter Verwandten ist der stärkste.

    Tacitus

  16. Der Mensch, der nur sich selber liebt, hasst nichts so sehr, als mit sich selbst allein zu sein.

    Blaise Pascal

  17. Hass ist Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Sache.

    Baruch de Spinoza

  18. Die Gewohnheit ist ein lästiges Ding, selbst an Verhasstes fesselt sie

    Franz Grillparzer

  19. Der Hass ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.

    Johann Wolfgang von Goethe

  20. Hass ist grenzenlos.

    Heinrich Martin