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Sprüche über Hochzeit

271 Sprüche — Seite 13

Wenn zwei Menschen ihren gemeinsamen Weg feierlich bekräftigen, erhält Verbundenheit eine sichtbare und erinnerungswürdige Form. Eine Hochzeit steht für Liebe, Hoffnung und das Versprechen, Freude und Last nicht mehr allein zu tragen. Deshalb wirkt dieses Thema zugleich festlich, innig und bedeutsam.

Hinter dem feierlichen Augenblick liegt mehr als Romantik, nämlich der Wille zu Beständigkeit und gegenseitiger Verantwortung. Eine Hochzeit markiert nicht das Ende einer Liebesgeschichte, sondern den bewussten Anfang eines gemeinsamen Lebensabschnitts.

  1. Ihr Diener, werte Jungfrau Braut, viel Glück zur heut'gen Freude! Wer sie in ihrem Kränzchen schaut und schönem Hochzeitskleide, dem lacht das Herz vor lauter Lust bei ihrem Wohlergehen; was Wun …

    Johann Sebastian Bach

  2. Dass nimmer trübe Ungemach, dass fern euch bleibe Not und Schmach, dass nie ihr eine Träne weint, dass stets in Liebe ihr vereint, dass stets ihr aller Sorgen bar, das wünsch' ich dem verlobten P …

    Theodor Storm

  3. Die Begierde sättigt man nicht durch Liebe, sondern durch Heirat

    Immanuel Kant

  4. Ein Hagestolz ist viel allein, er wird im Alter einsam sein. Doch lieber sollst du ledig leben als deiner Frau die Hosen geben.

  5. Es ist Sache der Frau, so früh wie möglich zu heiraten. Die Aufgabe des Mannes ist es, so lange unverheiratet zu bleiben wie er kann.

    George Bernard Shaw

  6. In der Ehe kann man die Sorgen teilen, die man allein gar nicht hätte

  7. Wünscht bis zum Hochzeitsglücke den Freiern Argusblicke; doch in der Ehe taugen am besten Maulwurfsaugen.

    Johann Christoph Friedrich Haug

  8. Ihr beiden seid ja so verliebt, weswegen es heut die Verlobung gibt. Feiert nur recht bald eure Hochzeit, denn dafür krieg ich ein neues Kleid!

  9. Keine Lieb ohne Leid.

  10. Ich habe dich nicht geheiratet, weil ich dich liebte; ich habe dich geheiratet, um dich zu lieben

    Otto von Bismarck

  11. Der Mann, der behauptet, über alles Bescheid zu wissen, heiratet seine Mutter.

  12. Die Ehen werden im Himmel geschlossen, darum erfordert dieser Stand eine so überirdische Geduld

    Johann Nepomuk Nestroy

  13. Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.

    Gotthold Ephraim Lessing

  14. Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.

    George Bernard Shaw

  15. Vergangen sei vergangen und Zukunft ewig fern; Im Gegenwart gefangen verweilt die Liebe gern.

    Clemens Brentano

  16. Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  17. Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Ersteres wird gern geübt, weil es allgemein beliebt. Selbst der Lasterhafte zeigt, dass er gar nicht abgeneigt; Nur will er mit seinen Sünden …

    Wilhelm Busch

  18. Es ging ein Scheich im Syrerland, führt' ein Kamel am Halfterband. O möcht' solch' Scheich, doch kein Barbar, auch dich einst führen zum Altar.

  19. Ehe und Wein haben eines gemeinsam: Die wahre Güte zeigt sich erst nach Jahren.

    William Somerset Maugham

  20. Wer eine Witwe mit drei Töchtern heiratet, heiratet vier Diebe.