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Sprüche über Individualismus

100 Sprüche — Seite 4

Wo der Einzelne nicht in bloßer Anpassung aufgehen will, beginnt Individualismus in seiner eigentlichen Spannung. Er steht für Eigenständigkeit, inneren Maßstab und das Recht, dem eigenen Wesen treu zu bleiben, auch wenn die Umgebung anderes erwartet. Darum ist dieses Thema zugleich befreiend und herausfordernd.

Sein Wert zeigt sich dort, wo Unabhängigkeit nicht in bloßen Eigensinn kippt, sondern aus Klarheit und Charakter erwächst. Individualismus bewahrt das Besondere und erinnert daran, dass Persönlichkeit gerade im Widerstand gegen Gleichförmigkeit sichtbar wird.

  1. Nicht jeder Weg passt für Jeden, wenn er auch nach derselben Richtung führt.

    Heinrich Martin

  2. In jedem Mensch steckt Philosophie, doch nur der Kluge kennt und findet sie.

    Heinrich Martin

  3. Alle Ordnung ist für den einzelnen Freiheitsbeschränkung.

    Friedrich Paulsen

  4. Gebildet ist ein Mensch, in dem durch Erziehung und Unterricht die menschliche Anlage zu einer das menschlich-geistige Wesen rein und voll darstellenden individuellen Gestalt entwickelt ist.

    Friedrich Paulsen

  5. Alles, was nicht der Norm entspricht, zwingt zum Nachdenken — und das stört.

    Else Pannek

  6. Es ist ziemlich belanglos, mit wem man rein geschäftlich und von Berufs wegen verkehrt; doch Vorsicht ist geboten, ehe wir einen Menschen unsere Mußestunden teilen lassen.

    Prentice Mulford

  7. Wer viel Angst hat, seine Originalität zu bewahren, ist allerdings im Begriff, sie zu verlieren

    Robert Schumann

  8. Nur der Einzelne ist naturgewachsen, nicht das Volk. Das Volk ist ein menschlicher Organisationsbegriff

    Carl von Ossietzky

  9. Alles hat zwei Seiten, dass der Mensch die wählen könne, die ihn nicht in seiner Ruhe stört.

    Charles Joseph Fürst von Ligne

  10. Ein Mensch ist fähig zu verstehen, wie der Äther schwingt und was auf der Sonne vorgeht, aber wie sich ein anderer die Nase anders putzen kann als er - da ist er unfähig zu verstehen.

    Iwan Turgenjew

  11. Die Geschichte der Menschheit wie des Einzelnen beginnt mit einem Traum

    Wilhelm Raabe

  12. Alles, was wir wirklich lieben, ist unersetzlich. Und alles, wofür Ersatz nur denkbar ist, haben wir niemals wahrhaftig geliebt.

    Gustav Nieritz

  13. Viele sind Postillione des Lebens, die zu dem allgemein raschen Lauf der Zeit noch das ihnen eigene Stürzen hinzufügen.

    Baltasar Gracián y Morales

  14. Nichts schädigt das Individuum mehr als Selbstverkleinerung.

    Prentice Mulford

  15. Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

  16. Man kennt den Vogel an den Federn.

  17. Man sagt nicht zu der Kuh Bläßle, wenn sie nicht wenigstens einen Stern hat.

  18. Wo der Has gesetzt ist, will er bleiben.

  19. Errare humanum, sagte der Hahn und trat die Ente.

  20. Zwei Hahnen auf einem Mist vertragen sich nicht.