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Sprüche über Intelligenz

235 Sprüche — Seite 9

Intelligenz zeigt sich nicht nur im schnellen Denken, sondern ebenso in der Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, angemessen zu urteilen und Möglichkeiten vorausschauend einzuschätzen. Sie wirkt oft unspektakulär und doch weitreichend, weil sie Orientierung schafft, wo andere nur Einzelheiten sehen. Darum bleibt dieses Thema so faszinierend.

Ihr eigentlicher Wert liegt darin, dass sie nicht bloß klüger erscheinen will, sondern Wirklichkeit besser erfasst. Intelligenz braucht Nüchternheit, Selbstkorrektur und innere Beweglichkeit, um nicht in bloße Eitelkeit oder kalte Berechnung zu kippen.

  1. Die Schwerkraft des Geistes lässt uns nach oben fallen

    Simone Weil

  2. Originelle Formulierungen sind noch lange nicht originelle Einsichten.

    Ludwig Marcuse

  3. Das Landleben kann man nicht erlernen, auch nicht aus Büchern.

    John Steinbeck

  4. Es geht mit den Kindern des Geistes wie mit den irdischen: sie wachsen, während sie schlafen.

    Hans Christian Andersen

  5. Man muss nicht viel sprechen, man muss wesentlich sprechen.

    Alexander Alexandrowitsch Block

  6. Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewußtsein seiner selbst.

    René Descartes

  7. Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.

    René Descartes

  8. Die Entwicklung der Redefertigkeit ist eine der ersten Aufgaben der Bildung fürs Leben.

    Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg

  9. Nicht immer muss ein gelehrter Herr auch ein kluger sein.

    Johann Jakob Engel

  10. Der Weise angelt nur mit seinem eigenen Wert, mit keinem geringerem Köder.

    Ralph Waldo Emerson

  11. Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

    Karl Kraus

  12. Die politische Unbeweglichkeit ist unmöglich, man muss mit der menschlichen Intelligenz vorwärts gehen.

    Francois René de Chateaubriand

  13. Ein Dummkopf hat mehr Einfälle, als ein Weiser vorhersehen kann

    Joseph Conrad

  14. Die Richtung unseres Geistes ist wichtiger als sein Fortschritt.

    Joseph Joubert

  15. Eine ungerechte Tat, mit guter Absicht und aus Unwissenheit des Bösen begangen, bleibt immer ein Verbrechen, wenngleich die Schuld des Täters wegfällt und wir nur die Beschränktheit seiner Einsicht be …

    Johann Georg Adam Forster

  16. Die Genies brechen die Bahnen, und die schönen Geister ebnen und verschönern sie.

    Georg Christoph Lichtenberg

  17. Es gehört nicht weniger Geist und Erfindung dazu, einen Gedanken, den man in einem Buche findet, richtig anzuwenden, als der Autor dieses Gedankens zu sein.

    Pierre Bayle

  18. Ein siebenmal verschlossener Schrank imponiert der Menge immer. Wenn er auch gänzlich leer ist. Das wissen die Schlauen unter den Dummen und hüllen sich in Schweigen.

    Franz Edler von Pernwald Schönthan

  19. Die Natur besiegen zu können, ist ein intellektueller Trugschluss. Besiegen setzt bekämpfen und vernichten voraus.

    Else Pannek

  20. Der Gehorsam ist ein erhabener Vorzug, dessen nur die vernünftige Kreatur fähig ist.

    Augustinus