Sprüche und Zitate von Jeremias Gotthelf
35 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Schriftsteller · Schweizerisch · 1797 - 1854
Jeremias Gotthelf (1797–1854) war das Pseudonym des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Albert Bitzius, der unter diesem Namen seine Romane und Erzählungen veröffentlichte.
Mehr auf WikipediaEs gibt Worte, die gehen in den Kopf wie Splitter ins Fleisch: Man merkt es nicht. Erst nach einer Weile fangen sie an zu schmerzen und zu eitern, und oft hat man seine liebe Not, ehe man sie wieder r …
✦ 3.8Reich sein an Freuden hängt nicht von Armut ab, sondern von einem genügsamen, zufriedenen Herzen.
✦ 3.8Der Mensch kennt alle Dinge der Erde, aber den Menschen kennt er nicht.
✦ 3.7Dankbarkeit ist eine gar wunderliche Pflanze: Sobald man ihr Wachstum erzwingen will, verdorrt sie
✦ 3.6Ohne Kinder wäre die Welt eine Wüste.
✦ 3.6Ein freundliches Wort findet immer guten Boden.
✦ 3.5Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.
✦ 3.5Dank ist keine Erniedrigung, sondern ein Zeichen hellen Verstandes, welcher die Verhältnisse erkennt, und ein Zeichen eines guten Gemütes, welches der Liebe fähig ist. Denn wer nicht danken kann, …
✦ 3.4Es ist, ihr möget wollen oder nicht, das Haus der Spiegel eurer selbst.
✦ 3.3Wenn zu rechter Zeit der Mensch fassen würde, welch süße Gabe der Schlaf ist, es würde keiner mehr ihn mutwillig auf das Nichtswürdigste verschleudern.
Es verliert die schwerste Bürde des Lebens die Hälfte ihres Drucks, wenn man von ihr reden kann.
Eine rechte Mutter sein, das ist ein schwer Ding, es ist wohl die höchste Aufgabe im Menschenleben.
Welche Kraft kann einflussreicher, anspornender sein als die mütterliche Liebe. Die sanfteste und zugleich unerschrockenste Kraft in der ganzen Naturordnung.
In der kalten Ruhe liegt die größte Überlegenheit, liegt das beherrschende Element; sie ist aber nur wenigen Menschen eigen.
Die Zeit ist auch Ewigkeit. Die Ewigkeit, deren Flügelschläge die Menschen hören, deren Schläge sie zählen können.