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Sprüche über Jugend

287 Sprüche — Seite 8

Die Jugend trägt das Leuchten des Anfangs in sich und zugleich jene Unruhe, aus der Aufbruch und Irrtum entstehen. In dieser Lebensphase drängen Sehnsucht, Widerspruch, Neugier und Selbstentwurf mit besonderer Kraft nach vorn. Darum wirkt dieses Thema lebendig, idealistisch und bisweilen schmerzlich zugleich.

Was sie so prägend macht, ist nicht nur ihre Frische, sondern auch ihre Offenheit für Möglichkeiten. Jugend steht für Werden, Versuch und Wandel und erinnert daran, dass viele Haltungen des späteren Lebens in frühen Jahren ihren ersten Ton finden.

  1. Die Alten möchten die Jugend immer klüger machen, als sie selber ehedem waren; sie vergessen aber, dass auch sie sich damals genau ebenso klüger dünkten als die ihnen ratenden Alten.

    Peter Sirius

  2. Was die Alten gebaut, können die Jungen nicht unter Dach halten.

  3. Es ist ein frommer Wunsch aller Väter, das, was ihnen selbst abgegangen, an den Söhnen realisiert zu sehen.

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Alter ist keine Frage von Jahren. Alt geworden ist nur, wer das Gefühl hat, seine Jugend hinter sich zu haben.

  5. Auch in Frauen bewahrt das Alter vieles, was man in ihrer Jugend vergeblich suchen würde.

    Wilhelm von Humboldt

  6. Es ist niemand gern alt, und doch will jedermann gern alt werden.

  7. Das alte klappert, das neue klingt.

  8. Was die Alten sündigten, das büßen oft die Jungen.

  9. Wo das Alter einzieht, da zieht es nicht wieder aus.

  10. Wer Glück hat, trifft einen Freund; wer Unglück hat, eine schöne Frau.

  11. Wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen

  12. Sei deiner Eltern Freude, beglücke sie durch Fleiß, so erntest du im Alter dafür den schönsten Preis.

  13. Wer den Eltern nicht folgt, muss dem Elend folgen.

  14. Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet und manchen Jüngling irritiert, ist, dass die Liebe eine Sache, die immer viel Vergnügen mache.

    Wilhelm Busch

  15. Blasiertheit: Diese Krankheit ist unter uns weit verbreitet, wo Müßiggang und Überfluß schnell die Sinne abstumpfen und selbst die Jugend in eine Gleichgültigkeit versinken lassen, von der sie nicht …

    Friedrich Melchior Baron von Grimm

  16. Geliehene Bücher wiedergeben, wird oft versäumt von Jungen und Alten. Denn leichter ist es,die Bücher selber, als was drin steht zu behalten.

    Otto Banck

  17. Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.

  18. Nimmer begreift der Gesunde die Krankheit, nimmer die Jugend, dass ihr reiches Gemüt je zu verarmen vermag.

    Franz Emanuel August Geibel

  19. Wer früh zum Manne reift, bleibt lange jung.

  20. Jugend geht in einer Herde, Mannesalter in Paaren und das Alter allein.