Sprüche über Kind
233 Sprüche — Seite 9
In einem Kind begegnet der Welt ein Leben, das noch ganz Anfang, Vertrauen und Möglichkeit ist. Es trägt Schutzbedürftigkeit in sich und zugleich jene Frische des Blicks, die Erwachsenen leicht verloren geht. Deshalb gehört dieses Thema zu den zartesten und zugleich verantwortungsvollsten Bereichen des Menschlichen.
Sein Wert liegt nicht in späterer Leistung, sondern im gegenwärtigen Dasein und im Recht auf ein gutes Heranwachsen. Ein Kind ruft Fürsorge hervor und erinnert daran, wie stark Herkunft, Liebe und Vorbild ein Leben prägen können.
Mit jedem Kind werden alle Dinge neu geschaffen, und das Weltall wird wieder auf die Probe gestellt
— Gilbert Keith Chesterton
Wenn man das ruhige und häusliche Leben lieben soll, muß man dessen Süßigkeit von Kindheit an empfunden haben. Nur in seinem Elternhaus erwirbt man die Lust am eigenen Heim.
— Jean-Jacques Rousseau
Ein Kind ist sichtbar gewordene Liebe.
— Novalis
Was Krieg für den Mann, ist Kindsgeburt für die Frau.
Jeder Mutter Kind ist schön.
Speihkinder, Gedeihkinder.
Man gibt seine Kinder auf die Schule, dass sie still werden - auf die Hochschule, dass sie laut werden.
— Jean Paul
Unser Kind, dieses ist dein Tag, möge dein Weg Erfüllung finden und bis zur Höhe der Sonne reichen.
Das Lachen eines Kindes ist wie ein Stück des Himmels
— Joseph Dirnbeck
Jedes Kind bringt die Botschaft mit auf die Welt, dass Gott sich von den Menschen noch nicht hat entmutigen lassen.
— Rabindranath Tagore
Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg und die Tiere verstummten, denn es war ein Engel, der in Liebe starb.
Schlag niemals ein Kind im Hafen, es könnte dein eigenes sein.
Schicke den Sohn, den du am liebsten hast, auf Reisen.
Die Mädchen-Seelen sind schneller ausgereift als die Knabengeister.
— Jean Paul
Man kann auch den zartesten Kindern getrost den Hintern versohlen es ist wie mit den zähen Beefsteaks: Je mehr man sie klopft, desto zarter werden sie.
— Edgar Allan Poe
Gebranntes Kind scheut das Feuer
Der Kinder Wille steckt in der Rute.
Ungezogene Kinder gehn zu Werk wie Rinder.
Aus tausend Traurigkeiten zur Krippe gehn wir still, das Kind der Ewigkeiten uns alle trösten will.
— Friedrich von Bodenstedt
Der Vater liebt das Kind nur, solange die Mutter bei ihm bleibt.