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Sprüche über Klugheit

465 Sprüche — Seite 20

Mehr als bloßes Wissen ist Klugheit die Kunst, das Rechte im richtigen Maß zu erkennen. Sie verbindet Erfahrung mit Urteil, Vorsicht mit Entschlusskraft und zeigt sich oft eher im Weglassen als im großen Auftritt. Deshalb gilt dieses Thema seit jeher als eine der feinsten Formen menschlicher Reife.

Ihr eigentlicher Wert zeigt sich dort, wo Einsicht das Handeln leitet, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, warum Klugheit selten laut ist und doch oft weiter trägt als schnelle Brillanz.

  1. Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.

    George Bernard Shaw

  2. Die Bildung kommt nicht vom Lesen, sondern vom Nachdenken über das Gelesene.

    Carl Hilty

  3. Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis

    Heraklit von Ephesos

  4. Es ist ein kluges Kind, das seinen Vater kennt.

  5. Die Maus soll das Loch suchen, nicht das Loch die Maus.

  6. Es lässt der innere Drang des Herzens nicht der Klugheit Raum.

    Friedrich Schleiermacher

  7. Man ist nicht klug, wenn man nur klügelt.

    Franz Grillparzer

  8. Frauen sind im Unglück weiser als Männer, weil sie Übung darin haben.

    Eleonora Duse

  9. Hohle Gefäße geben mehr Klang als gefüllte. Ein Schwätzer ist meist ein leerer Kopf.

    August von Platen

  10. Unerfahrenheit führt zu Selbstvertrauen, Bildung zu Scheu.

    Hieronymus

  11. Tadeln können zwar die Toren, aber klüger handeln nicht.

    August Friedrich Langbein

  12. Wie oft in der Gesellschaft, die sich für so recht gebildet und interessant hielt, bei all dem Gerede und Feintun, seufzte ich innerlich: "Wenn doch nur ein Hund da wäre!"

    Friedrich Vischer

  13. Die letzte Schlußfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl von Dingen gibt, die ihr Fassungsvermögen übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie nicht zu dieser Einsicht gelang …

    Blaise Pascal

  14. Ich glaube, dass jede Architektur, die sich an den Geist wendet, noch immer das Werk eines Einzelnen ist

    Le Corbusier

  15. Der Geist verbraucht sich wie alle Dinge; die Kenntnisse sind seine Kost; sie nähren und verzehren ihn.

    Jean de la Bruyère

  16. Meine Bibliothek war der Grund meiner Taten und der beste Trost meines Lebens.

    Edward Gibbon

  17. Es ist ein großer Unterschied, ob ich lese zu Genuss und Belebung oder zur Erkenntnis und Belehrung.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Lieber beim Laufen sparen als beim Denken.

  19. Ein kluger Mensch lässt sich von Schwierigkeiten nicht entmutigen; er verdoppelt seine Energie und seinen Fleiß, setzt seine Bemühungen standhaft fort und kommt schließlich sicher zum Erfolg.

    Philip Chesterfield

  20. Die Jahre lehren viel, wovon der Tag keine Ahnung hat.

    Ralph Waldo Emerson