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Sprüche über Leistung

348 Sprüche — Seite 13

Was erarbeitet, verwirklicht und unter Einsatz der eigenen Kräfte erreicht wird, gewinnt im Begriff der Leistung eine besondere Form. Sie steht für Können, Einsatz und den Willen, sich an einer Aufgabe zu bewähren, und prägt damit das Selbstverständnis vieler Menschen. Deshalb gehört dieses Thema zu den wichtigen Fragen moderner Lebensführung.

Ihr wahrer Wert zeigt sich jedoch nicht allein im Ergebnis, sondern auch in Maß, Redlichkeit und innerer Haltung. Die Sprüche zu diesem Thema erinnern daran, dass Leistung ohne Sinn leer wirken kann und mit Sinn oft weit über das Sichtbare hinausreicht.

  1. Unsere vorherrschende Stimmung hat mehr mit Erfolg oder Fehlschlag jedes Unternehmens zu tun als irgend etwas sonst.

    Prentice Mulford

  2. Wer Milch will, sollte sich nicht auf einen Schemel in der Mitte des Feldes setzen, in der Hoffnung, dass die Kuh sich zu ihm begeben möge

    Elbert Green Hubbard

  3. Das Schwierige im Leben ist die Entscheidung.

    George Moore

  4. Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust.

    Alfred Adler

  5. Ein ander Vergnügen als das zu lernen, lass ich nicht gelten.

    Francesco Petrarca

  6. Das Leben, das Ende und den Tag, lobt erst der Abend.

    Francesco Petrarca

  7. Wer uns nicht loben kann, der schimpft uns nicht.

    Karl Wilhelm Ramler

  8. Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur

    Karl Wilhelm Ramler

  9. Lerne nur, um selbst zu schaffen. Nur durch dieses göttliche Vermögen der Produktion ist man wahrer Mensch, ohne dasselbe nur eine leidlich klug eingerichtete Maschine

    Carl Friedrich von Rumohr

  10. Die Gerechtigkeit hat den Vorrang vor der Wohltätigkeit.

    Herbert Spencer

  11. Das Schicksal des Staates hängt vom Zustand der Familie ab.

    Alexandre Vinet

  12. Nichts ist für den Menschen als Menschen etwas wert, was er nicht mit Leidenschaft tun kann.

    Max Weber

  13. Menschen gibt's, die können so rührend lügen, dass sie selbst dabei Tränen vergießen

    Otto Weiss

  14. Der Ton der Überlegenheit muss oft sie selbst ersetzen.

    Otto Weiss

  15. Ein Schauspieler kann sich im Ton seiner Rolle so vergreifen, dass er Beifallsstürme entfesselt.

    Otto Weiss

  16. Wohl fühlt sich mancher allen Strapazen seines Berufs, doch nicht allen Strapazen seiner Muße gewachsen.

    Otto Weiss

  17. Was den Laien oft vom Fachmann unterscheidet: er hat nicht gleich diesem die nötigen theoretischen Kenntnisse, um seine schiefen Urteile zu begründen.

    Otto Weiss

  18. Bringt jemand vor oder gar nach dem Essen ein Lied schlecht zu Gehör, dann beurteile man ihn ebenso falsch, wie er gesungen hat.

    Otto Weiss

  19. Wirklich zu arbeiten ist manchem nur in Mußestunden vergönnt.

    Otto Weiss

  20. Welches ist das beste Deutsch? Dasjenige, das von Herzen geht.

    Julius Wilhelm Zincgref