Sprüche und Zitate von Marquis de Vauvenargues
68 Zitate — Seite 3
Über den Autor
Philosoph und Schriftsteller · Französisch · 1715 - 1747
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues (1715–1747), war ein französischer Moralist und Schriftsteller aus Aix-en-Provence, der sein kurzes Leben von nur 31 Jahren dem Schreiben widmete.
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✦ 3.7Wenige Menschen haben nicht den Wunsch, von Zeit zu Zeit ihrer Verdienste versichert zu werden
✦ 3.7Es würde wenig Glückliche geben, wenn es anderen zustünde, unsere Beschäftigungen und Vergnügungen uns vorzuschreiben.
✦ 3.7Nur durch Mut kann man sein Leben in Ordnung bringen.
✦ 3.7Kürzen soll man die mittelmässigen Werke; an der Spitze eines guten Buches habe ich noch niemals eine langweilige Vorrede gefunden.
✦ 3.6Wir haben weder die Kraft noch nie Gelegenheit, all das Gute und Böse zu tun, das wir planen.
✦ 3.6Manchmal ist es schwerer, einen einzigen Menschen als ein ganzes Volk zu beherrschen.
✦ 3.6Hoch Gestellte kennen das Volk nicht und denken auch gar nicht daran, es kennen zu lernen.
✦ 3.6Eine gute Tafel stillt allen Groll des Spiels und der Liebe; sie versöhnt alle Menschen, bevor sie zu Bette gehen.
✦ 3.6Niemand tadelt uns so scharf, wie wir uns oft selbst verurteilen
✦ 3.5Will man Tiefes sagen, so gewöhne man sich zunächst, nichts Falsches zu sagen.
✦ 3.5Wenn man nur bestimmte Werke der besten Dichter betrachtet, wird man sich versucht fühlen, sie gering zu achten. Um sie gerecht einzuschätzen, muss man alles lesen.
✦ 3.5Wer glaubt, auf andere nicht mehr angewiesen zu sein, wird unerträglich.
✦ 3.5Geduld ist die Kunst zu hoffen
✦ 3.4Man soll sich trösten, keine großen Talente zu besitzen, wie man sich tröstet, keine großen Posten einzunehmen. Über beides kann uns das Herz erheben.
✦ 3.4Das einzige, was der Illusionslose respektiert, ist die Hoffnung
Ruhmsucht beweist ebenso sehr unsere Anmaßung als die Unsicherheit über unseren Wert.
Wir verdanken den Leidenschaften vielleicht die größten Vorzüge des Verstandes
Gute Bücher sind die Quintessenz der tüchtigen Geister, der Inbegriff ihrer Kenntnisse, die Frucht iher langen Nachtwachen.
Wir wollen nicht ernstlich das Glück derer, denen wir nur Ratschläge spenden.