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Sprüche über Menschlichkeit

293 Sprüche — Seite 3

Was einen Menschen wirklich groß macht, zeigt sich selten in Macht oder Glanz, sondern in Menschlichkeit. Sie lebt in Mitgefühl, Güte, Aufmerksamkeit und der Fähigkeit, dem anderen nicht als Mittel, sondern als Wesen mit Würde zu begegnen. Darum besitzt dieses Thema eine stille, aber tiefreichende moralische Kraft.

Besonders sichtbar wird sie dort, wo Hilfe möglich wäre und dennoch nicht gefordert werden muss. Menschlichkeit bewährt sich in Haltung und Handlung zugleich und erinnert daran, dass das Herz oft weiter reicht als bloße Vernunft.

  1. Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein, und die Spatzen pfeifen lassen.

    Don Bosco

  2. Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben.

    Jeremias Gotthelf

  3. Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.

    Aristoteles

  4. Gut sein und ein gutes Leben führen, bedeutet, anderen mehr geben, als man von ihnen nimmt.

    Leo Tolstoi

  5. Durch jede Liebe wird man ein bißchen menschlicher, egal wie sie verläuft.

    Boris Pasternak

  6. Gute Werke machen einen Menschen nicht gut, aber ein guter Mensch tut gute Werke.

    Martin Luther

  7. Einzig den Ärzten ist es erlaubt zu lügen.

  8. Sich selbst geben ist besser als nur geben.

    Mutter Theresa

  9. Je schöner eine Blüte ist, umso seltener wird sie entdeckt. Je schöner ein Wort ist, umso seltener ist es zu hören.

    Konfuzius

  10. Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Der Himmel auf Erden ist überall, wo ein Mensch von Liebe zu Gott, zu seinen Mitmenschen und zu sich selbst erfüllt ist.

    Hildegard von Bingen

  12. Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.

    Albert Schweitzer

  13. Beim Menschen ist kein Ding unmöglich, im Schlimmen wie im Guten

    Christian Morgenstern

  14. Es ist mehr wert, eine Träne zu trocknen, als tausend zum Fließen zu bringen.

    Ernst Wiechert

  15. Wie die Sonne nicht auf Lob und Bitte wartet, um aufzugehen, sondern eben leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt wird, so darfst auch du weder schmeicheln noch Beifall brauchen, um Gutes zu tun

    Epiktet

  16. Viel Kälte ist unter den Menschen, weil sie nicht wagen, sich so herzlich zu geben, wie sie sind.

    Albert Schweitzer

  17. Das einzige, was die Armut beseitigen kann, ist miteinander zu teilen.

    Mutter Theresa

  18. Wir helfen anderen, um sie zur Gegenhilfe zu verpflichten, und die ihnen erwiesenen Dienste sind daher eigentlich nur Wohltaten, die wir uns selbst im Voraus erweisen.

    François de la Rochefoucauld

  19. Solange es geht, muss man Milde walten lassen, denn jeder kann sie brauchen.

    Theodor Fontane

  20. Wo die Nächstenliebe nur darin besteht, nichts Böses zu tun, ist sie von der Faulheit kaum zu unterscheiden

    Emil Gött