67 Sprüche — Seite 2
Mode zeigt, wie stark Menschen zwischen Eigenheit und Zugehörigkeit schwanken. Sie erneuert Formen, setzt Zeichen und macht sichtbar, wie sehr das Äußere auch eine Sprache von Zeitgefühl, Nachahmung und Abgrenzung sein kann. Deshalb ist das Thema nicht oberflächlich, sondern ein Spiegel gesellschaftlicher Bewegungen.
Die große Mode ist jetzt pessimistischer Optimismus: Es ist zwar alles heilbar, aber nichts heil.
— Ludwig Marcuse
Der Wind des Zeitgeistes weht heute da und morgen da. nd wer sich danach richtet, der wird vom Winde verweht.
— Helmut Kohl
Die Natur macht Frauen verschieden - die Mode macht sie gleich
— Christina I. von Schweden
Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden.
— Jean-Baptiste Molière
Eine Frau ist nicht so jung, wie sie sich anzieht, sondern wie sie sich mit bewußtem Stolze ausziehen darf.
— Carl Ludwig Schleich
Unter den Menschen sind die alten am besten - unter den Kleidern die neuen
Gegen einen Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf
— Theodor Fontane
Das Misstrauen ist die Mutter der Sicherheit.
Jede Mode ist zweimal lächerlich: am Anfang und am Ende.
— Emanuel Wertheimer
Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt.
— Berthold Auerbach
Die Kleider der Frau sind der Preis für des Mannes Frieden.
Die Mode ist so häßlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muß.
— Oscar Wilde
Sprich über das Moderne ohne Verachtung und über das Alte ohne Vergötterung.
— Philip Chesterfield
Die Mode ist weiblichen Geschlechts, hat folglich ihre Launen
— Karl Julius Weber
Kleider machen Leute, Goldüberzug Buddhafiguren
Begrüßt wird man nach Kleidung, verabschiedet nach Klugheit
Geld im Beutel kommt nie aus der Mode.
— Thomas Fuller
Zu dem Zauber der Frau gehört auch die Kleidung.
— John Knittel
Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.
— Rudolf Steiner
Auch das Gewissen der Menschen unterliegt der Mode.
— Daniel Spitzer