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Sprüche über Nehmen

44 Sprüche — Seite 2

Nehmen gehört so selbstverständlich zum Leben wie Geben, wirkt aber sofort anders, sobald Maß oder Rücksicht fehlen. In diesem einfachen Wort liegen Anspruch, Bedarf, Zugriff und manchmal auch Übergriff eng beieinander. Darum ist das Thema aufschlussreich für das Verhältnis von Selbstbehauptung und sozialer Verantwortung.

  1. Es gibt viele Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Es bleibt einem nicht anderes übrig, als die Dinge philosophisch zu nehmen und nicht allzusehr gegen das Unabänderliche aufzumucken.

    John Knittel

  2. Bedenke, wie niedrig Menschen erscheinen, wenn sie essen oder schlafen! Aber danach nehmen sie eine herrische Haltung an.

    Mark Aurel

  3. Das Leben ist ein ewiges Wechselspiel aus Nehmen und Behalten.

    Henry Ford

  4. Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.

    Henrik Johan Ibsen

  5. In der Liebe musst du dreimal geben, bevor du einmal nehmen darfst.

  6. Wir halten uns niemals an die gegenwärtige Zeit. Wir nehmen die Zukunft voraus, da sie zu langsam kommt, gleichsam um ihren Lauf zu beschleunigen. Und wir rufen die Vergangenheit zurück, um sie au …

    Blaise Pascal

  7. Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'. (17. Jan.)

  8. Trotz höherer Diaeten nehmen Politiker meist nicht ab.

  9. Unser Nehmen heißt beten und unser Geben heißt lieben. Beides aber ist nur dem Glauben möglich, der von Gottes Gnade lebt.

    Friedrich von Bodelschwingh

  10. Alles ändert sich. Heute nehmen die Leute die Komiker ernst und betrachten die Politiker als Witzfiguren.

    William Penn Adair Rogers

  11. Wenn wir viel sagen wollen, nehmen wir wenig Worte, wenn alles – gar keine.

    August Pauly

  12. Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft

  13. Es ist besser, zu nehmen und zu bereuen als aufzugeben und zu bereuen

  14. Die Erinnerungen früherer Zeiten nehmen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt eine andere Gestalt und Wirkung für uns an.

    Jean Paul

  15. Alles, auch das Unscheinbarste, nehmen wir in seinen Wirkungen mit hinüber in die andere Welt. Es ist ein unerbittlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung in bezug auf Diesseits und Jenseits.

    Paul Olaf Bodding

  16. Körper und Seele nehmen die Haltung der Gedanken an. Tief atmen, gerade machen, den Gedanken Richtung weisen.

    Else Pannek

  17. Wohl dem, der, ohne sich mit andern zu vergleichen, den Genuss hin nehmen kann, den die Natur mit der Selbstgemäßheit unzertrennlich verbunden hat!

    Johann Georg Adam Forster

  18. Des Menschen Leben nimmt immer ab, aber seine Begierden nehmen täglich zu.

  19. Geben kann man lernen, nehmen muss man können.

    Richard von Schaukal

  20. Die Frau und der Wein nehmen dem Mann die Urteilskraft.