Sprüche und Zitate von Paul Johann Ludwig von Heyse
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Über den Autor
1830 - 1914
Paul Johann Ludwig von Heyse (1830–1914) war der erste deutsche Belletrist, dem 1910 der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde, und hinterließ u. a. rund 180 Novellen.
Mehr auf WikipediaIm Weine wie spiegelt die Welt sich so schön! Wer fastet und klügelt, wird`s nimmer verstehn. Drum Flaschen entsiegelt und Herzen entzügelt und Geister beflügelt zu himmlischen Höhn!
✦ 3.6"Freund in der Not" will nicht viel heißen; hilfreich möchte sich mancher erweisen. Aber die neidlos ein Glück dir gönnen, sie darfst du wahrlich "Freunde" nennen.
✦ 3.6Wer sich an andere hält, dem wankt die Welt. Wer auf sich selber ruht, steht gut.
✦ 3.6Die Seele der Frau ist unergründlich und unerforschlich. Vor allem jedoch unerfindlich.
✦ 3.5Soll das kurze Menschenleben immer reife Frucht dir geben, mußt du jung dich zu den Alten, alternd dich zur Jugend halten.
✦ 3.1Dilettant heißt der kuriose Mann, der findet sein Vergnügen dran, etwas zu machen, was er nicht kann.
Wenn sich die Sprüche widersprechen, ist's eine Tugend und kein Verbrechen. Du lernst nur wieder von Blatt zu Blatt, dass jedes Ding zwei Seiten hat.
Vernunft ist Begabung, Dummheit Veranlagung.
So weich und warm hegt Dich kein Arm, wie Dich der Mutter Arm umfängt. Nie findest Du so süße Ruh als wenn Dein Aug' an ihrem häüngt.
Dem Dank entfliehen, verrät ein Herz, dem Danken Mühe macht.