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Sprüche über Persönlichkeit

255 Sprüche — Seite 4

Was einen Menschen unverwechselbar macht, liegt tiefer als Stil, Auftreten oder äußere Wirkung. Persönlichkeit zeigt sich in Haltung, Reaktion, Wertmaßstäben und jener inneren Form, die selbst unter Druck erkennbar bleibt. Deshalb gehört dieses Thema zu den spannendsten Fragen menschlicher Eigenart.

Sie entsteht nicht allein aus Anlagen, sondern ebenso aus Erfahrungen, Entscheidungen und dem Umgang mit Widerständen. Persönlichkeit reift dort, wo ein Mensch sich nicht bloß anpasst, sondern seinem Wesen nach und nach bewusste Gestalt gibt.

  1. Ein fester Blick, ein hoher Mut, sind zu allen Zeiten gut.

    Ludwig Bechstein

  2. Wir beurteilen uns danach, was wir uns zutrauen... Andere beurteilen wir danach, was sie bereits geleistet haben.

    Gilbert Keith Chesterton

  3. Am meisten über einen Menschen sagt aus, wie er Leid und Krankheit trägt.

    Rainer Haak

  4. Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler. Und leichter.

    Mark Twain

  5. Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen, muss man eigenen haben.

    Arthur Schopenhauer

  6. Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.

    Albert Schweitzer

  7. Die wahre Liebe geht aus der Harmonie der Ideen oder aus dem Gegensatz der Charaktere hervor.

    Théodore Simon Jouffroy

  8. Über allen anderen Tugenden steht eines: das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte und Liebe.

    Johann Wolfgang von Goethe

  9. Die Geburt bringt nur das Sein zur Welt; die Person wird im Leben erschaffen.

    Théodore Simon Jouffroy

  10. Das Menschengeschlecht von heute: Es ist kein Mannesmark, es ist ein Teig, mit Fäusten tapfer, an Charakter feig. Es fehlt der Mut, der im Gewissen sitzt, der freie Geist, der frisch die Wahrhei …

  11. Überhaupt wirkt das Beispiel als ein Beförderungsmittel der guten und schlechten Charaktereigenschaften: Aber es schafft sie nicht.

    Arthur Schopenhauer

  12. Von des Lebens Gütern allen ist der Ruhm das höchste doch, wenn der Leib in Staub zerfallen, lebt der große Name noch.

    Friedrich von Schiller

  13. Die Weisen sagen: Beurteile niemand, bis du an seiner Stelle gestanden hast.

    Johann Wolfgang von Goethe

  14. Nur dadurch, daß man das Gute tut, wird man gut

    Jean-Jacques Rousseau

  15. Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht

    Albert Schweitzer

  16. Da in der Achtung dieser Welt so mancher Wicht wird hochgestellt, gilt mir nur der als rechter Mann, der ehrlich selbst sich achten kann.

    Friedrich von Bodenstedt

  17. Die Mehrzahl der großen Männer hat den größten Teil ihres Lebens mit anderen Menschen zugebracht, welche sie nicht begriffen, nicht liebten und sie nur mäßig schätzten.

    Marquis de Vauvenargues

  18. Während der Tiger nicht aufhören kann, Tiger zu sein, sich nicht enttigern kann, lebt der Mensch in ständiger Gefahr, sich zu entmenschlichen.

    José Ortega y Gasset

  19. Von dem Ruhm der berühmtesten Menschen gehört immer etwas der Blödsinnigkeit der Bewunderer zu

    Georg Christoph Lichtenberg

  20. Gebildete und erfahrene Männer sind stets die nachsichtigsten und duldsamsten, während unwissende und engherzige Personen nachtragen und keine Rücksicht kennen.

    Samuel Smiles