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Sprüche über Politik

32 Sprüche — Seite 5

Politik ordnet das Zusammenleben, verteilt Macht und entscheidet darüber, welche Interessen Gehör finden und welche übergangen werden. Sie ist damit weit mehr als Tagesstreit, weil an ihr Freiheit, Verantwortung und Gemeinwohl hängen. Darum bleibt das Thema zugleich notwendig, unerquicklich und für alle von Bedeutung.

  1. Es stimmt nicht, dass ich jeden Tag zum Frühstück einen Sozi esse. Ich esse nur, was ich mag

    Franz Josef Strauß

  2. Die alleinige Quelle des Rechts ist das gemeinsame Bewusstsein des ganzen Volkes: der allgemeine Geist

    Ferdinand Lassalle

  3. Kein Abgeordneter geht regelmäßig ins Parlament, bevor er verheiratet ist.

    Benjamin Disraeli

  4. Gewissen hat mit Galanterie nicht mehr zu tun als mit Politik

    Richard Brinsley Sheridan

  5. Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden.

    Abraham Lincoln

  6. Nach meiner Überzeugung hat Kunst weder mit Politik noch mit Abstammung etwas zu tun.

    Max Liebermann

  7. Das ist die Relativitätstheorie des Bundeskanzlers: relativ große Worte, dann relativ kleine Taten. Von allem bleibt nur eines übrig: relativ wenig

    Edmund Stoiber

  8. Hochmut kostet mehr als Hunger, Durst und Kälte.

    Thomas Jefferson

  9. Die jungen Leute in Deutschland sind prima. Sie stammen ja auch von uns ab

    Helmut Kohl

  10. Ich weiß nicht, was mein Freund Mitterrand darüber denkt, aber ich denke genauso

    Helmut Kohl

  11. Je öfter sich ein Politiker widerspricht, desto größer ist er.

    Friedrich Dürrenmatt

  12. Ohne Mundarten wird der Sprachleib ein Sprachleichnam.

    Friedrich Ludwig Jahn

  13. Alle große politische Aktion besteht im Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und bemänteln dessen, was ist.

    Ferdinand Lassalle

  14. Wo es der Rede an Tiefe fehlt, da geht sie in die Breite..

    Charles-Louis de Secondat

  15. Wir Bayern sind bereit, wenn es die Geschichte erfordert, notfalls die letzten Preussen zu sein.

    Franz Josef Strauß

  16. Fußball ist ein gesellschaftspolitisches Grundnahrungsmittel.

    Edmund Stoiber

  17. Alle sind groß im Austeilen, aber was das Einstecken angeht, da heißt es, das muss der Kohl machen.

    Helmut Kohl

  18. Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester.

    Napoleon

  19. Politik ist die Kunst, Gott so zu dienen, dass der Teufel darüber nicht böse wird.

    Napoleon

  20. Niemand hat mich gezwungen, Bundeskanzler zu werden. Wenn sie aber dort sind, müssen sie vieles ertragen, weil sie sozusagen der Rammbock sind.

    Helmut Kohl