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Sprüche über Rätsel

82 Sprüche — Seite 2

Ein Rätsel lebt davon, dass nicht alles sofort durchschaubar ist. Es reizt den Geist, weckt Vermutungen und erinnert daran, wie viel im Leben verborgen, mehrdeutig oder nur andeutungsweise zu erfassen ist. Gerade diese Mischung aus Ungewissheit und Anziehung verleiht dem Thema seinen besonderen Charme.

  1. Man muss aufhören können zu fragen. Im Täglichen wie im Ewigen.

    Christian Morgenstern

  2. Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt, und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Alle Rätsel der Welt, so schwierig sie sich auch entbieten, sind ein Muster an Einfachheit, sobald ihre Lösung bekannt ist.

    Martin Kessel

  4. Nur die Töne sind imstande, die Gedankenrätsel zu lösen, die oft in unserer Seele geweckt werden.

    Hans Christian Andersen

  5. Wissenswerter als das meiste Wissen wäre die Antwort eines Toten auf die Frage, ob es ihm leid tue, gelebt zu haben.

    Chuang-tzu

  6. Mit all eurer Wissenschaft: Könnt ihr erklären, wie und wann dieses Licht in die Seele kommt?

    Henry David Thoreau

  7. Es gibt nichts neues unter der Sonne, aber es gibt eine Menge alter Sachen, die wir nicht wissen.

    Ambrose Bierce

  8. Das Kleine in mir bewegt sich fort während, das ist solche Seligkeit. Ich möchte nur das fühlen. Mir ist manchmal, als wüsste ich alle Geheimnisse und könnte alles durchschaun, und es gäbe für mich ke …

    Franziska Gräfin zu Reventlow

  9. Ohne die jenseitige Welt ist die diesseitige Welt ein trostloses Rätsel.

    August Strindberg

  10. Ein Reporter ist ein Schreiber, der den Weg zur Wahrheit errät und ihn mit einem Wolkenbruch von Worten verschüttet.

    Ambrose Bierce

  11. Dunkel ist des Glückes launenhafter Gang, ein ungreifbar, unergründliches Rätselspiel.

    Euripides

  12. Der wahre Reisende weiß nicht, wohin die Reise geht, der wahre Abenteurer weiß nicht, was er erleben wird.

    Chuang-tzu

  13. Die Welt, obgleich sie wunderlich, ist mehr als gut genug für mich.

    Wilhelm Busch

  14. Das unbekannteste Land liegt unterm Hut.

    George Bernard Shaw

  15. Die Dinge, die uns einmal vertraut gewesen sind, werden es uns leicht wieder, und diese Leichtigkeit zusammen mit der Erinnerung macht sie uns teuer, ohne dass wir wissen warum.

    Alfred de Musset

  16. Ob diese Welt ist bös', ob gut, das ist die alte Frage. So ist sie, wie dir's ist zu Mut' an gut' und bösem Tage. Darum, wenn sie dir gut erscheint, o mache sie nicht schlimmer; und meine, wenn …

    Friedrich Rückert

  17. In notwenigen Dingen: Die Einheit. In fraglichen Dingen: Die Freiheit. In allen Dingen: Die Liebe.

    Rabindranath Tagore

  18. Ob aber ein fröhliches Mahl überhaupt ohne Frauen denkbar ist, lasse ich unentschieden.

    Erasmus von Rotterdam

  19. Es ist eine der unerforschlichsten Fügungen Allahs, dass er eine Frau zu einer Last macht, wenn er sie schön macht.

    George Bernard Shaw

  20. In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes.

    Max Planck