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Sprüche über Toleranz

246 Sprüche — Seite 5

Wo Menschen verschieden denken, glauben oder leben, entscheidet Toleranz darüber, ob Unterschied zur Feindschaft wird oder nebeneinander bestehen darf. Sie verlangt innere Weite und die Fähigkeit, das Eigene nicht nur durch Abgrenzung zu sichern. Darum ist dieses Thema für jedes friedliche Zusammenleben von großer Bedeutung.

Ihr Kern liegt nicht in Gleichgültigkeit, sondern im respektvollen Ertragen und Verstehen von Verschiedenheit. Toleranz bewährt sich dort, wo Überzeugung und Offenheit einander nicht ausschließen, sondern in Spannung miteinander bestehen.

  1. Blase dein Stücklein, aber wolle deinen Takt nicht der ganzen Menschheit aufdrängen

    Wilhelm Raabe

  2. Das Alter verklärt oder versteinert

    Marie von Ebner-Eschenbach

  3. Die Anpassung ist ein eigenes Lehrfach; der Intelligentere bringt es darin weiter, der Widerstrebende ist ein Problem der Ärzte und Psychologen.

    Bertolt Brecht

  4. Ich begehe nie den Fehler, mich mit Menschen zu streiten, deren Ansichten ich nicht achte.

    Edward Gibbon

  5. Jedermann hat sich zu bemühen, sich den Menschen anzupassen.

    Thomas Hobbes

  6. Der Berg lacht nicht über den Fluß, weil er tief unten ist - und der Fluß schmäht den Berg nicht, weil er unbeweglich ist

  7. Nur gegenseitiges Verständnis kann ein erträgliches Verhältnis schaffen. Dem, der aufrichtig seinen Standpunkt vertritt, muss auch Glauben geschenkt werden.

    Robert Bosch

  8. Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.

    Winston Churchill

  9. Je vornehmer einer ist, desto höflicher behandelt er den Niedrigen.

    Ludwig Börne

  10. Man ist in dem Maße jung, als man empfänglich bleibt für die Freuden der Jugend.

    Carl Ludwig Schleich

  11. Wer im Verkehr mit Menschen die Manieren einhält, lebt von seinen Zinsen, wer sich über sie hinwegsetzt, greift sein Kapital an

    Hugo von Hofmannsthal

  12. Groß ist nur, wer einen Größeren neben sich duldet.

    Peter Sirius

  13. Die gelehrtesten Menschen sind oft die engstirngsten.

    William Hazlitt

  14. Das Leben ist zu kurz, um Animositäten zu pflegen und sich auf das Schlechte zu konzentrieren

    Charlotte Bronté

  15. Man möge bedenken, dass man andere ertragen soll, wie man selbst ertragen zu werden wünscht.

    Jeremias Gotthelf

  16. Ich verlange nicht, dass der Kleinbürger seine Moral aufgibt, ich verlange nur, dass er mir meine lässt.

    José Ortega y Gasset

  17. Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt

    Thomas Jefferson

  18. Keinen verderben zu lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.

    Bertolt Brecht

  19. Nur wer gegen sich selbst milde ist, kann es auch gegen andere sein

    Anatole France

  20. Wer die Augen offen hält, dem wird im Leben manches glücken. Doch noch besser geht es dem, der versteht, eins zuzudrücken.

    Johann Wolfgang von Goethe