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Sprüche über Trennung

119 Sprüche — Seite 6

Wenn Nähe endet und Gewohntes auseinanderfällt, zeigt sich die Trennung in ihrer ganzen Bitterkeit. Sie betrifft nicht nur das Verlassen eines Menschen, sondern auch das Zerbrechen gemeinsamer Selbstverständlichkeiten und Zukunftsbilder. Deshalb gehört dieses Thema zu den schmerzhaftesten Erfahrungen zwischenmenschlicher Bindung.

Ihr Nachhall reicht oft weit über den eigentlichen Abschied hinaus. Trennung verändert Erinnerung, Blick und Selbstgefühl und macht sichtbar, wie tief Verbundenheit war, gerade weil ihr Ende so deutlich spürbar bleibt.

  1. So ist eben das Leben seit jeher, alles gehört dazu: Leid und Trennung und Sehnsucht. Man muss es immer mit allem nehmen und alles gut und schön finden.

    Rosa Luxemburg

  2. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mit die Sterne. Oh, wärst du da!

    Johann Wolfgang von Goethe

  3. Wir lernten uns vor langem kennen. Zwar will ich es nicht Zufall nennen. Doch muss ich ehrlich eingestehn, die Zeit mit dir war schön.

  4. Um neue Freunde zu erhalten, brich als erstes mit den alten

    Joachim Ringelnatz

  5. Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter. Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.

    Joseph Victor von Scheffel

  6. Auch wenn man seine Frau nicht liebte, glaubt man, bei der Scheidung ein kleines Vermögen verloren zu haben.

  7. Im Augenblick des Zusammenkommens beginnt die Trennung.

  8. Die Heimat ist, wo man dich gerne erscheinen, ungern wandern sieht.

    Friedrich Emil Rittershaus

  9. Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, mit Verdrießlichkeit wohl den Mann

    Adelbert von Chamisso

  10. Ob Mann oder Frau: Immer werden Besitz und Person gemeinsam die ganze Persönlichkeit ausmachen. Werden sie aber getrennt, bleibt von beiden nichts.

    Gottfried von Strassburg

  11. Es gibt dumme Gedanken, die man nicht eher los wird, als bis man sie ausgeführt hat

    Otto Weiss

  12. Ein eigenes Unglück hat manches Mädchen: Sie wurde von ihrem Mann statt verlassen geheiratet.

    Otto Weiss

  13. Zu jeder Zeit und in jedem Lande findet, sobald ein Mann und eine Frau zusammen sind, eines von folgenden drei Dingen statt: entweder sie kehren einander den Rücken, oder sie gähnen innerlich, oder si …

    Hippolyte Taine

  14. Verachten, wo man geliebt hat, tief und innig geliebt hat! – Gott sei gnädig und bewahre jedes Menschenherz vor solchem Jammer!

    Sophie Alberti

  15. Der Mensch, der die Gewalt besaß, uns glauben und lieben zu machen, bleibt zutiefst in uns der königliche Mensch, auch noch als späterer Gegner.

    Lou Andreas-Salomé

  16. Tränen kann man trocknen, aber das Herz – niemals.

    Margarete von Valois

  17. Was wir so oft »Liebe« nennen, ist doch nichts weiter als ein kurzer Sinnenrausch. Ist er in seiner Sonderheit verflüchtigt, so tritt größtenteils herbe Unbefriedigung und nicht selten Trennung ein.

    Heinrich Martin

  18. Erst dann verlieren sich zwei Menschen, wenn sie nicht mehr dem gemeinsamen Ideal Treue halten. Treue zum Ideal – das einigt!

    Friedrich Lienhard

  19. Wenn eine Frau ihren Mann noch so sehr hasst, ihren Platz räumt sie doch freiwillig keiner anderen

    Karl von Perfall

  20. Trennen ist ein Sterben, Schlägt die Welt in Scherben.

    Max Dauthendey