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Sprüche über Verzweiflung

49 Sprüche — Seite 2

Verzweiflung ist jener Zustand, in dem Hoffnung fast ganz zu verschwinden scheint. Sie verdichtet Einsamkeit, Ohnmacht und innere Dunkelheit zu einer Erfahrung, die das Denken verengt und das Herz schwer macht. Gerade deshalb gehört das Thema zu den ernstesten Grenzerfahrungen des menschlichen Lebens.

  1. Wenn weise Männer nicht irrten, müssten Narren verzweifeln

    Johann Wolfgang von Goethe

  2. Verzweiflung ist die Schlussfolgerung der Narren.

    Benjamin Disraeli

  3. Keinen Augenblick ist es unserer Entschlusskraft gegönnt zu ruhen. Selbst wenn wir verzweifelt geschehen lassen, was geschieht, haben wir beschlossen, nicht zu beschließen.

    José Ortega y Gasset

  4. Nur Feigen, die sich selbst verlassen, legt die Verzweiflung Fesseln an.

    August Friedrich Langbein

  5. Wovon ich Angst habe ist eine verzweifelte Unglücksseligkeit, die wahnwitzige Unruhe, die Geld mit sich bringt, die falsche Herablassung, den Neid.

    John Steinbeck

  6. Im Glück darf man sich nicht überheben und im Unglück nicht verzagen.

    Maria Ward

  7. Es gibt keine Seele, die nicht ihr Wattenmeer hätte, in dem zu Zeiten der Ebbe jedermann spazieren gehen kann.

    Christian Morgenstern

  8. Die größte Nachsicht mit einem Menschen entspringt aus der Verzweiflung an ihm.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  9. Kurz scheint das Leben dem Glücklichen, doch wer im Elend, dem scheint selbst eine Nacht unendlich lange zu währen.

    Lukian

  10. Wer darf sagen, dass er an der Freude verzweifle, so lange noch Arbeiten lohnen und Hoffnungen einschlagen?

    Friedrich von Schiller

  11. Es kommt immer anders! Das ist das wahrste Wort und zugleich der beste Trost, der dem Menschen in seinem Erdenleben mit auf den Weg gegeben worden ist.

    Wilhelm Raabe

  12. Verzweifelung macht einem Feigling Mut.

    Thomas Fuller

  13. Verzweifle niemals. Die Tage vergehen wie das im Wind fliegende Herbstlaub, und die Tage kehren wieder mit dem reinen Himmel und der Pracht der Wälder. Aufs Neue wird jedes Samenkorn erweckt, …

  14. Gelübde beginnen, wenn die Hoffnung tot ist.

    Leonardo da Vinci

  15. In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht; ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht; ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe; ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede; in mir …

  16. Was ist das Leben? Ein Verzweiflungssang, ein einz'ger lauter tiefer Schmerzensklang.

    Josef Christian von Zedlitz

  17. Wir hoffen immer, und in allen Dingen ist besser hoffen als verzweifeln.

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Wenn der zehnte Teil des Elends, das gefühlt wird, gesehen würde, so müsste uns dieser Anblick mit Grausen durchdringen.

    Edward Young

  19. In jedem starken menschlichen Gefühl ist sein Gegenteil enthalten. Im Ausbruch der Verzweiflung verkündet sich der Trost, im Jubel lauert die Verzweiflung.

    Walter Rathenau

  20. Sie trug gestern Abend zu viel Rouge und zu wenig Kleid. Das ist bei Frauen immer ein Zeichen von Verzweiflung.

    Oscar Wilde