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Sprüche über Vorschriften

125 Sprüche — Seite 3

Vorschriften ordnen Verhalten, schaffen Verlässlichkeit und sollen Grenzen setzen, wo Beliebigkeit Schaden anrichten könnte. Doch sobald Regeln sich vom Sinn lösen, wirken sie eng, starr oder ungerecht. Deshalb ist dieses Thema immer auch eine Frage nach Maß, Zweck und menschlicher Freiheit.

Ihr Wert liegt in Klarheit und Schutz, ihre Grenze in bloßer Erstarrung. Vorschriften sind hilfreich, wenn sie Leben ordnen, nicht wenn sie das Denken ersetzen oder Verantwortung hinter Paragraphen verschwinden lassen.

  1. Man sollte auch gute, ja ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden

    Albert Camus

  2. Ungestraft bricht man nicht die Satzungen der gutbürgerlichen Gesellschaft.

    John Knittel

  3. Für den Bau von Luftschlössern gibt es keine architektonischen Regeln.

    Gilbert Keith Chesterton

  4. Die Aufgabe des Schaffenden besteht darin, Gesetze aufzustellen, und nicht, Gesetzen zu folgen. Wer gegebenen Gesetzen folgt, hört auf, Schaffender zu sein.

    Ferruccio Busoni

  5. Das Gesetz ist lückenhaft, das Recht ist lückenlos.

    Joseph Unger

  6. Steuern sind ein erlaubter Fall von Raub.

    Thomas von Aquin

  7. Was das Gesetz nicht verbietet, das verbietet der Anstand.

    Seneca

  8. Vielleicht stände es besser um die Welt, wenn die Menschen Maulkörbe und die Hunde Gesetze bekämen!

    George Bernard Shaw

  9. Hätte man bei der Erschaffung der Welt eine Kommission eingesetzt, dann wäre sie heute noch nicht fertig.

    George Bernard Shaw

  10. Oft schreibt das Schwert, nicht die Feder das Gesetz

  11. Es wäre wenig sinnvoll, die Strafen für Bigamie zu verschärfen. Ein Bigamist hat zwei Schwiegermütter, das ist Strafe genug.

    Winston Churchill

  12. Was sind Staaten anderes als große Räuberbanden, wenn es in ihnen keine Gerechtigkeit gibt.

    Augustinus

  13. Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierunge …

    Marcus Tullius Cicero

  14. Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden

    Kurt Tucholsky

  16. Bei schlechten Beamten helfen selbst die besten Gesetze nichts.

    Otto von Bismarck

  17. Übertretungen kommen nur von den Geboten, Hühneraugen von zu engen Schuhen.

    Peter Hille

  18. Das Gesetz der Geschichte lautet: Steh auf, damit ich mich setzen kann. -

    Charles de Talleyrand

  19. Es bedarf des demokratischen Regiments, damit die Armen eine Zuflucht und die Reichen einen Zügel haben.

    Thukydides

  20. Wenn der Staat missglückte Eheversuche mit Gewalt zusammenhalten will, so hindert er dadurch die Möglichkeit der Ehe selbst, die durch neue, vielleicht glücklichere Versuche befördert werden könnte.

    Friedrich von Schlegel