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Sprüche über Wasser

93 Sprüche — Seite 3

Wasser gehört zu den ursprünglichsten Bildern des Lebens. Es nährt, reinigt, trägt und zerstört, kann still spiegeln oder unaufhaltsam fließen und zeigt damit eine beeindruckende Vielgestalt. Gerade diese Verbindung von Sanftheit und Macht macht das Thema so reich an Symbolik und unmittelbarer Erfahrung.

  1. Die Ehe ist ein Reisgericht. Man setze es mit kaltem Wasser an und bringe es behutsam zum Kochen. Mit Gewürzen sei man sparsam. Nachwürzen kann man immer.

    Li Hung-Chang

  2. Stille Wasser gründen tief

  3. Im allzu klarem Wasser ist kein Fisch zu finden. Nie sollte man restlose Klarheit fordern.

  4. Trinke nicht Wasser aus einer schmutzigen Quelle, ruhe nicht im Schatten eines giftigen Baumes.

  5. Leise rauscht der Wasserfall, wenn's nicht mehr rauscht, ist 's Wasser all'

  6. Wasser und Erde der Heimat formen sich ihren Menschenschlag.

  7. Ein Beispiel ist wie ein Blatt, das ins Wasser fällt. Es zieht leise Kreise

  8. Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber zwei schlimme Herren

  9. Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.

  10. Immer munter und frisch wie im Wasser der Fisch, wie im Kleefeld der Has, wie der Heuschreck im Gras, wie das Entlein im See, wie das Füchslein im Schnee, wie das Fröschlein am Bach, wie der Spatz …

  11. Der ist nicht wert des Weines, der ihn wie Wasser trinkt.

    Friedrich von Bodenstedt

  12. Gott hat nur Wasser geschaffen, aber der Mensch machte den Wein.

    Victor-Marie Hugo

  13. Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, wird niemals mehr Durst haben.

  14. Stumme Hunde und stille Wasser sind gefährlich.

  15. Wasser macht weise, lustig der Wein. Drum trinken wir beides, um beides zu sein.

  16. Stets trank er lieber Wein als Wasser und war auch nie ein Weiberhasser.

    Wilhelm Busch

  17. Unter freundlichen Menschen ist selbst das Wasser süß.

  18. Das Wasser kann ohne Fische auskommen, aber kein Fisch ohne Wasser

  19. Gebrauchter Pflug blinkt, stehend Wasser stinkt.

  20. Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.

    Joachim Ringelnatz