Sprüche und Zitate von Wilhelm Raabe
66 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Deutsch · 1831 - 1910
Wilhelm Raabe (1831–1910) war ein deutscher Schriftsteller des poetischen Realismus, der unter dem Pseudonym Jakob Corvinus gesellschaftskritische Romane und Novellen verfasste.
Mehr auf WikipediaIch halte das Lachen für eine der ernstesten Angelegenheiten.
✦ 3.8Da man in das Leben sich hat fügen müssen, wieviel leichter sollte man sich in den Tod fügen können.
✦ 3.8Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, die Krone der Schöpfung.
✦ 3.8Gott sei Dank, dass der Spaß nicht totzukriegen ist in dieser mürrischen Welt.
✦ 3.8Wie kahl und jämmerlich würde manches Stück Erde aussehen, wenn kein Unkraut darauf wüchse.
✦ 3.8Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne und die Lampe am Winterabend. Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
✦ 3.8Wer Unheil ausbrütet, wird es auch fliegen lassen
✦ 3.8Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken.
✦ 3.8Auch wenn man nur zum Fenster hinaus schaut, sieht man die Welt.
✦ 3.8An sich selbst muss der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist.
✦ 3.8Alles in der Welt geht in der Wellenlinie. Jede Landstraße und so weiter. Wehe dem, der überall ein Lineal anlegt!
✦ 3.8Wie viele treue und besorgte Blicke aus lieben Augen gehen einem verloren, während man auf das Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet!
✦ 3.8Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell.
✦ 3.7"Es kommt, wie es kommen muss", ist die Ausrede aller Faulpelze.
✦ 3.7Ist nicht jede Stufe, die man augenblicklich aufwärts steigend betritt, ein Glück?
✦ 3.7Es kommt immer anders! Das ist das wahrste Wort und zugleich der beste Trost, der dem Menschen in seinem Erdenleben mit auf den Weg gegeben worden ist.
✦ 3.7Das ist gerade das Nette an jeglichem Gerücht, dass man es ruhig sich selber überlassen kann; es wuchert im Guten wie im Bösen weiter.
✦ 3.6Langsam, Schritt für Schritt, die Treppe weiter hinauf. Wahrlich, die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, dass man sie in Sprüngen überfliegen dürfte.
✦ 3.6Wer Geld braucht, gewinnt es sich durch die Kunst immer noch auf die unschuldigste Weise und tut jedenfalls anderen am wenigsten Schaden durch die Art, wie er ihr Geld ihnen abnimmt.
✦ 3.6Wie oft durchkreuzt die Furcht vor den Lächerlichwerden unsere innersten, zartesten Gefühle.
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