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Sprüche über Zufriedenheit

772 Sprüche — Seite 3

Nicht Überfluss, sondern inneres Einverstandensein entscheidet oft darüber, ob ein Leben als reich empfunden wird. Zufriedenheit ist keine laute Begeisterung, sondern eine stille Form von Ordnung zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Gerade deshalb wirkt sie unscheinbar und erweist sich doch als eine der kostbarsten menschlichen Haltungen.

Sie entsteht selten aus Besitz allein, sondern aus Maß, Dankbarkeit und der Fähigkeit, das Wesentliche zu erkennen. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Zufriedenheit weder Stillstand noch Anspruchslosigkeit bedeutet, sondern jene Ruhe, in der das Leben nicht kleiner, sondern klarer erscheint.

  1. Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

    William Somerset Maugham

  2. Wer einen Tag vollendet hat in irgendeinem Tagewerk, der hat einen Acker bestellt für die Ewigkeit

    Gottfried Keller

  3. Wenn man nichts hat, was man liebt, muss man lieben, was man hat

  4. Man sollte sich nicht schlafen legen, ohne sagen zu können, dass man an dem Tag etwas gelernt hätte.

    Georg Christoph Lichtenberg

  5. Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muss anders werden, wenn es gut werden soll.

    Georg Christoph Lichtenberg

  6. Arbeit macht das Leben süß, macht es nie zur Last, der nur hat Bekümmernis, der die Arbeit hasst.

  7. Allein die Schule des Lebens muss lehren, nur das Erreichbare zu wollen, und das Gute nicht deswegen zu verschmähen, weil noch etwas Besseres denkbar ist.

    Carl Friedrich Gauß

  8. Reichtum befriedigt nur die Armut und auch sie nur bis zu dem Augenblick, wo man sich daran gewöhnt hat.

    Alexander Puschkin

  9. Der Mensch ist mir mit nichts auf der Welt zufrieden, ausgenommen mit seinem Verstand. Je weniger er hat, desto zufriedener.

    August von Kotzebue

  10. Wer leben will und sich wohl befinden, kümm're sich nicht um des Nachbarn Sünden.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  11. Ruhe, Stille, Sofa und eine Tasse Tee gehen über alles!

    Theodor Fontane

  12. Die meisten Menschen machen sich selbst bloß durch übertriebene Forderungen an das Schicksal unzufrieden.

    Wilhelm von Humboldt

  13. In anderer Glück sein eigenes finden, ist dieses Lebens Seligkeit, und anderer Menschen Wohlfahrt finden, schafft göttliche Zufriedenheit.

    Christoph Martin Wieland

  14. Ich wünsche Dir... dass Du arbeitest als würdest Du kein Geld brauchen. dass Du liebst, als hätte Dich noch nie jemand verletzt. dass Du tanzt, als würde keiner hinschauen. dass Du singst, als w …

  15. Die Menschen erkennen selten das eigene Glück, doch das der anderen entgeht ihnen niemals

    André Gide

  16. Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt

    Albert Schweitzer

  17. Kein Reichtum übertrifft den Reichtum der Gesundheit, kein Gut ein heiteres Gemüt.

  18. Was man besonders gerne tut, ist selten ganz besonders gut

    Wilhelm Busch

  19. Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.

    Buddha

  20. Arm oder reich, vor Gott sind alle gleich

  21. Die Nützlichkeit des Lebens liegt nicht in seiner Länge, sondern in seiner Anwendung. Mancher zählt viele Jahre, und hat doch nur kurze Zeit gelebt!

  22. Der ärgste Feind ist in uns selber

  23. Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

    Arthur Schopenhauer

  24. Drei Engel mögen Dich begleiten durch Deine ganze Lebenszeit, und die drei Engel, die ich meine, sind Liebe, Glück, Zufriedenheit.

  25. Es ist besser, das winzigste Lämpchen zu entzünden, als sich über Dunkelheit zu beklagen

    Konfuzius

  26. Gesundheit ist ein Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens - und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit

  27. Der große Tag, das krönende Fest des Lebens kommt, wenn das innere Auge sich der Einheit der Dinge, der Allgegenwart des Gesetzes öffnet; wenn es erkennt, dass alles, was ist, sein muss und soll u …

    Ralph Waldo Emerson

  28. Klage nicht zu sehr über einen kleinen Schmerz; das Schicksal könnte ihn durch einen größeren heilen.

    Christian Friedrich Hebbel

  29. Die Erinnerungen verschönern das Leben, aber das Vergessen allein macht es erträglich.

    Honoré de Balzac

  30. Gast sein ist gut. Heimkommen ist besser.

  31. Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum

  32. Wenn man glücklich ist, soll man nicht noch glücklicher sein wollen.

    Theodor Fontane

  33. Genieße froh des Lebens Freuden, entbehre gern, was du nicht hast, ein jeder Mensch hat seine Leiden, ein jeder Mensch hat seine Last

  34. Echtes ehren, Schlechtes wehren, Schweres üben, Schönes lieben.

    Paul Johann Ludwig von Heyse

  35. Glücklich sein - das Schwierigste und Erfüllendste überhaupt.

  36. Das alte Jahr schließt seine Pforten, man dreht sich um und schaut zurück, ob gut es oder schlecht geworden, man sieht es nun auf einen Blick

  37. Nach getaner Arbeit ist gut ruhen.

  38. Deine Arbeit wird nur gedeihen, wenn du an sie glaubst.

  39. Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an

    Johann Heinrich Pestalozzi

  40. Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte. Es ist das Wichtigste, denn es ist die Voraussetzung für ein erfülltes Leben

    Albert Einstein

  41. Um zufrieden zu sein, das heisst über der Not zu stehen, kommt es nicht darauf an, was man hat, sondern darauf, was man ist.

    Jeremias Gotthelf

  42. Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.

    Sokrates

  43. Keinen Kameraden fand ich so kameradschaftlich wie die Einsamkeit

    Henry David Thoreau

  44. Verzicht auf Eigennutz bringt Himmel und Erde über dich!

  45. Heimat ist Heimat - und wenn sie noch so klein ist.

  46. Ein Wort, das von Herzen kommt, macht dich drei Winter warm.

  47. Ich spiele so gerne Klavier, dass ich es auch umsonst tun würde. Gott sei Dank wissen das meine Konzertagenten nicht.

    Arthur Rubinstein

  48. Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben, und hinnehmen, was die Saat uns bringt.

    Gottfried von Strassburg

  49. Kannst du das Schöne nicht erringen, so mag das Gute dir gelingen. Ist nicht der große Garten dein, wird doch für die ein Blümchen sein. So geht es Tag für Tag; doch eben, aus Tagen, Freund, best …

    Eduard von Bauernfeld

  50. Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat.

  51. Das Größte und Wunderbarste ist das Einfachste.

    Walter Rathenau

  52. Das Leben ist einfach - du triffst Entscheidungen und blickst nicht zurück

  53. Wer im Leben nur rechnet, kommt nie auf seine Rechnung.

    Albrecht Goes

  54. Der lebt nicht, dessen Haupt nicht im Himmel steht, auf dessen Brust nicht die Wolken ruhen, dem die Liebe nicht im Schoße wohnt, und dessen Fuß nicht in der Erde wurzelt.

    Clemens Brentano

  55. Müde und satt - wie schön ist datt!

  56. Ein einfacher Zweig ist dem Vogel lieber als ein goldener Käfig.

  57. Denken Sie die richtigen Gedanken, und Ihre Arbeit - jede Arbeit - wird weniger unerfreulich sein.

    Arthur Schopenhauer

  58. Den Augenblick immer als den höchsten Brennpunkt der Existenz, auf den die ganze Vergangenheit nur vorbereitete, ansehen und genießen, das würde Leben heißen!

    Christian Friedrich Hebbel

  59. Die Einsamkeit ist schön, aber der Mensch braucht einen, der ihm immer wieder sagt, dass die Einsamkeit schön ist.

    Honoré de Balzac

  60. Kein Mensch kann sich ohne sein Einverständnis wohlfühlen

    Mark Twain