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Sprüche über Anstrengung

505 Sprüche — Seite 15

Was Substanz besitzt, entsteht nur selten ohne Widerstand. Anstrengung gehört zu jenen Erfahrungen, in denen sich Ernst, Zieltreue und Bereitschaft zeigen, auch unbequeme Wege zu gehen. Deshalb steht dieses Thema nicht nur für Mühe, sondern ebenso für Würde und die Fähigkeit, etwas wirklich zu tragen.

Ihr Sinn offenbart sich oft erst im Rückblick, wenn sichtbar wird, was ohne Einsatz unerreichbar geblieben wäre. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, dass Anstrengung nicht bloß Belastung bedeutet, sondern die notwendige Form sein kann, in der Wille, Hoffnung und Leistung Wirklichkeit werden.

  1. Ein Wunsch in deiner Brust, in deinem Haus ein Gast, Drei Tage eine Lust, am vierten eine Last.

    Friedrich Rückert

  2. Alles überwindet der Mensch; aber nur, wenn die Überwindung für ihn eine Notwendigkeit ist - alles vermag er, wenn er muß.

    Ludwig Andreas Feuerbach

  3. Beginnen ist Stärke, vollenden könnnen ist Kraft

    Johann Wolfgang von Goethe

  4. Vor der Genesung einer heftigen Krankheit, im Augenblick der Kraft und Besserung ist am heftigsten der Anfall. Jedes Übel, das Abschied nimmt, erscheint am übelsten

    William Shakespeare

  5. Nur wieder empor nach dem Sturz aus der Höhe! Entweder fällst du dich tot, oder es wachsen dir Flügel.

    Marie von Ebner-Eschenbach

  6. Selbstaufopferung ist das wirkliche Wunder, aus dem alle anderen Wunder entspringen.

    Ralph Waldo Emerson

  7. Ungewohnte Arbeit bringt Beulen

  8. Man muß sich ein würdiges Ziel wählen und darf es niemals aus dem Auge verlieren.

    Christina I. von Schweden

  9. Alle Schranken sind bloß des Übersteigens wegen da.

    Novalis

  10. Nur wenn du fest daran glaubst, kannst du etwas schaffen, was im ersten Moment unerreichbar scheint

  11. Möge der Regen an den Fensterscheiben dich nicht von deinen guten Vorsätzen abhalten, auch nicht der Sturm in den Bäumen noch das Gezänk der Kinder.

  12. Der Mensch, der krank im Bette liegt, kommt mitunter dahinter, dass er für gewöhnlich an seinem Amte, Geschäfte oder an der Gesellschaft krank geworden ist, und durch sie jede Besonnenheit verloren ha …

    Friedrich Nietzsche

  13. Man muss mit seinen Gedanken nur bei dem sein, was gerade jetzt zu tun ist

    Mark Aurel

  14. Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

    Nicolaus Machiavelli

  15. Kein Weg ist zu lang für den, der langsam und ohne Eile vorwärts schreitet und kein lockendes Ziel liegt zu fern für den, der sich mit Geduld rüstet.

    Jean de la Bruyère

  16. Der Mut stellt sich die Wege kürzer vor

    Johann Wolfgang von Goethe

  17. Fleiß ist die Mutter des Glücks, und den Fleißigen schenkt Gott alle Dinge.

    Mark Twain

  18. Wer mit Schmerzen arbeitet, wird mit Freuden essen.

  19. Wer wird schon ohne Aussicht auf Gewinn früh aufstehen wollen.

  20. Wenn der Dunghaufen wachsen soll, darf der Tragkorb nie zur Ruhe kommen.