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Sprüche über Aufmerksamkeit

410 Sprüche — Seite 19

Vieles bleibt ungesehen, nicht weil es verborgen wäre, sondern weil der Blick daran vorbeigeht. Aufmerksamkeit ist die Fähigkeit, das Kleine wahrzunehmen, Zwischentöne zu erkennen und dem Gegenüber wie der Welt wirklich gegenwärtig zu sein. Darum besitzt dieses Thema eine stille, aber weitreichende Bedeutung.

In ihr beginnt oft schon das Verstehen, lange bevor ein Urteil gesprochen wird. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie Aufmerksamkeit Beziehungen vertieft, Schönheit sichtbar macht und den Alltag vor jener Abstumpfung bewahrt, die das Wesentliche übergeht.

  1. In dem heiligen Schweigen, in der großartigen Ruhe der Natur, liegt der höchste Trost für den, der ihre Sprache versteht.

    Fanny Lewald

  2. Ein Garten ist ein großartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit, er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit, und vor allem lehrt er vollkommenes Vertrauen.

    Gertrude Jekyll

  3. Wer nicht in der Welt wie in einem Tempel umhergeht, der wird in ihr keinen finden.

    Rahel Varnhagen von Ense

  4. Die Hauptaufgabe eines Gartens ist es, seinem Besucher die schönste und höchste Art des irdischen Vergnügens zu bereiten.

    Gertrude Jekyll

  5. Man kann den Frühling im Jahre nicht festhalten, aber man kann jung bleiben in der Seele bis an sein Ende, wenn man die Liebe lebendig erhält in seinem Herzen für die Menschen, die der Liebe würdig …

    Fanny Lewald

  6. Wenn die Leute sich nur halb so viel Rechenschaft über ihr eigenes Leben geben wollten, als über das Leben der anderen, so würden sie sich des Ratgebens meist enthalten.

    Fanny Lewald

  7. Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit

    Johann Wolfgang von Goethe

  8. Nichts will so zart, so unausgesetzt gepflegt sein, als die Blume des Besitzes. Wenige bedenken das und lassen daher ihr Schönstes verkommen. Eine verwelkte Liebe, ein verstorbenes Vertrauen blüht nim …

    Henriette Wilhelmine Hanke

  9. Die Langsamkeit bietet die Chance, das, was wir tun, auch zu erleben

    Henriette Wilhelmine Hanke

  10. Wenn wir mehr Fragen stellen würden, müssten wir weniger in Frage stellen.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  11. Wir bedenken manches erst, wenn es bedenklich geworden ist.

    Henriette Wilhelmine Hanke

  12. Mir ist jeder Grashalm so wichtig wie der Kölner Dom. Und oft lernte ich von jenem mehr als von diesem.

    August Julius Langbehn

  13. Wer ganz genießt, der lebt wirklich!

    Karoline Friederike Louise M. von Günderrode

  14. Man meint immer, für ein großes Unglück brauche es auch einen großen Trost; aber das ist nicht wahr! Je ärmer ein Mensch ist, desto mehr Wert hat ihm die kleinste Gabe, und je unglücklicher er ist – d …

    Wilhelmine von Hillern

  15. Wer langsam schlendert, sieht am meisten von der Landschaft.

  16. Kunst erfordert das gesündeste, vollständigste Naturgefühl, ungeschwächte Sinne und ein reges, bewegliches Gemüt

    Rahel Varnhagen von Ense

  17. Ich lebe. Das völligste Leben, mit Bewußtsein.

    Rahel Varnhagen von Ense

  18. In neun von zehn Fällen sollte eine Frau lieber mehr Zuneigung zeigen, als sie verspürt.

    Jane Austen

  19. Man muss eben den ganzen Menschen der einen, ureinzigen Sache widmen. Das ist der Weg, wie etwas werden kann und wird.

    Paula Modersohn-Becker

  20. Um die Natur zu erkennen, muss man ihre Geschöpfe verstehen. Um ein Geschöpf zu verstehen, muss man in ihm den Bruder sehen.

    Manfred Kyber