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Sprüche über Ausdauer

461 Sprüche — Seite 17

Was Bestand haben soll, verlangt mehr als einen starken Anfang. Ausdauer ist die Fähigkeit, auch dann weiterzugehen, wenn Begeisterung nachlässt, Widerstände wachsen und das Ziel noch fern erscheint. Gerade deshalb ist sie weniger spektakulär als Mut und doch oft die eigentliche Kraft hinter jedem Gelingen.

Im langen Atem zeigt sich, ob Wille nur ein kurzer Impuls oder eine tragfähige Haltung ist. Die Sprüche zu diesem Thema rücken Beharrlichkeit in den Mittelpunkt und erinnern daran, dass viele große Wege nicht durch Tempo, sondern durch Standfestigkeit vollendet werden.

  1. Man muss versuchen, den nächsten Tag immer besser zu machen, als den vorangegangenen, solange wir auf dem Wege sind; sind wir aber an die Grenze gekommen, dann in gleichmässiger Freude zu sein.

    Epikur

  2. Die Liebe, welch´lieblicher Dunst! Doch in der Ehe, da steckt die Kunst!

    Theodor Storm

  3. Hast du anfangs keinen Erfolg, so bemühe dich immer wieder.

  4. Wenn auch der letzte Anker bricht: Verzage nicht!

  5. Nur vorwärts frisch und frei den Blick, darfst ihn nicht trübe senken; dir wird beschieden dein Geschick, doch - selber kannst du's lenken.

    Wilhelm Hasenclever

  6. Man lese wenig und denke lange über das Gelesene nach.

    Friedrich Melchior Baron von Grimm

  7. Manche Ehe ist ein Todesurteil, das jahrelang vollstreckt wird.

    August Strindberg

  8. Man muss jedem Hindernis Geduld, Beharrlichkeit und eine sanfte Stimme entgegenstellen.

    Thomas Jefferson

  9. Große Taten können wir nicht vollbringen, aber kleine mit viel Liebe.

    Mutter Theresa

  10. Das ist das grösste, was dem Menschen gegeben ist, dass es seiner Macht steht, grenzenlos zu lieben.

    Theodor Storm

  11. Man bleibt ein Leben lang ein Schüler.

  12. Alle Weisheit dieser Welt lässt sich in zwei Zeilen sagen: Was für dich getan wird - lass es zu. Was du selbst tun musst - sorge dafür, dass du es tust.

  13. Das große Glück ist wie ein Mosaik: ein Werk aus vielen kleinen bunten Steinen.

  14. Das ist der Weisheit letzter Schluss: Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.

    Johann Wolfgang von Goethe

  15. Der Fleissige tut sich nimmer genug.

  16. Zu weit zu gehen ist genau so schlecht wie nicht weit genug zu gehen.

  17. Das ist des Menschen Ruhm: Zu wissen, dass unendlich sein Ziel ist und doch nie still zu stehen im Lauf.

    Friedrich Schleiermacher

  18. Länger als Taten lebt das Wort.

    Pindar

  19. Am letzten Ende pflegen die Idealisten doch recht zu behalten, wenn auch mitunter vielleicht hundert Jahre, nachdem sie begraben sind.

    Theodor Storm

  20. Warten bringt die jungen Trauben zur Reife und wandelt, was nur sprossender Keim war, zu kraftvoller Saat.

    Ovid